Madring-Qualifying: Deshalb fehlte Kimi Antonelli am Ende das Vertrauen
WM-Leader Kimi Antonelli war der grosse Favorit für die erste GP-Pole auf dem brandneuen Madring. Am Ende musste er sich mit dem zweiten Platz begnügen. Warum es nicht reichte, erklärte er hinterher.
Mit der Tagesbestzeit zum Auftakt ins Spanien-GP-Wochenende und einer neuerlichen Bestmarke in der letzten freien Trainingsstunde am Samstagmorgen hatte sich Kimi Antonelli die Favoritenrolle für das Qualifying auf dem neuen GP-Stadtkurs vor den Toren von Madrid gesichert. Der Mercedes-Star kam auch gut durch, doch im entscheidenden Moment war Lando Norris schneller.
Antonelli kämpfte sichtlich am Limit, als er seinen letzten Versuch unternahm und seufzte nach der Zeitenjagd, als er sich zusammen mit dem Polesetter und dem Drittschnellsten, Max Verstappen, den Fragen von GP-Legende David Coulthard stellte : «Ich dachte, ich habe eine gute Runde gedreht. Und dann kam dieser Typ hier an und hat mir die Pole weggeschnappt. Er und sein Team haben gute Arbeit geleistet.»
«Für mich war es ein sehr intensives Abschlusstraining», gestand der WM-Leader daraufhin. «Es war schwierig, auf dieser heissen Piste die richtige Fahrzeugbalance hinzubekommen. Und meine letzte Runde war ziemlich sauber, obwohl es auf einer solchen Strecke alles andere als einfach ist, eine gute Runde hinzubekommen», fuhr er fort.
«Aber ich denke, wir haben insgesamt einen guten Job gemacht und werden schauen, was wir im Rennen unternehmen können. Der Start wird sicherlich wichtig werden», prophezeite Antonelli, und erklärte auf die Frage, wo er die 11 Tausendstel liegen gelassen habe, die ihm am Ende auf die Rundenzeit von Norris fehlten: «Ich habe etwas Zeit in der ersten Schikane und dann auch in der 13. Kurve verloren. Ich hatte eine Schrecksekunde in der Runde davor, deshalb fehlte mir die das Selbstvertrauen, um beim Kurveneingang richtig Vollgas zu geben. Aber insgesamt war es eine saubere Runde.»
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