Lando Norris (McLaren): Schon vor dem Madrid-F1-Rennen im Nachteil?
Lando Norris verpasste am Trainings-Freitag vor der Formel-1-Premiere in Madrid die Hälfte der Zeit auf der Strecke. Ein Problem am Getriebe warf ihn zurück. Wie er den Nachteil noch aufholen kann.
In den Freitagstrainings in Madrid wurde Lando Norris im FP1 Sechster, Oscar Piastri Achter. Im FP2 fuhr Piastri auf Platz 7, Norris hatte in der Session ein Problem am Auto und musste das Getriebe tauschen. Er war entsprechend kaum auf der Piste, wurde als Letzter mit nur zwei Runden ohne schnelle Rundenzeit gelistet. Bitterer Start ins Spanien-GP-Wochenende für Norris und McLaren.
Nur zwei Umläufe auf dem Madring fuhr Norris. Dann war sein Freitag gelaufen. Doppelt unglücklich! Jede Trainingszeit ist wertvoll, vor allem aber auf einer neuen Rennstrecke wie dem Madring –
Getriebeprobleme bei Norris
Was war nun aber bei Norris los? Es ruckelte am Getriebe. Das Problem wurde früh in der Session festgestellt, das Getriebe getauscht. Doch für eine erneute Ausfahrt reichte die Zeit nicht.
Norris: «Es war ein schwieriger Tag. Es war gut, am Vormittag einige Runden fahren zu können, bei denen wir ein paar Änderungen identifiziert haben, die wir am Auto vornehmen mussten, aber letztendlich hatten wir aufgrund eines Getriebeproblems keine Chance, im zweiten freien Training Fortschritte zu erzielen.»
Nach Ausfall im Hintertreffen
Bitter für den Briten und 2025er-Weltmeister: «Wenn man auf eine neue Rennstrecke kommt, ist die Zeit auf der Strecke sehr wichtig, daher sind wir nach dem Ausfall im FP2 eindeutig im Hintertreffen.» Schon vor Qualifying und Rennen ist Norris also im Nachteil. Immerhin können er und sein McLaren-Team auf die Daten seines Teamkollegen Oscar Piastri zurückgreifen, was die Abstimmung angeht. Dennoch fehlt Norris selbst bei einem reibungslosen FP3 (läuft gerade an in dem Moment, in dem dieser Artikel online geht) ein Drittel der Trainingszeit.
Nach der FP2-Session am Freitag sagte Norris: «Wir werden über Nacht hart daran arbeiten, die Daten aus dem FP1, sowohl von Oscars Auto als auch von den Teams um uns herum, auszuwerten, und sicherstellen, dass wir im FP3 so viel wie möglich daraus lernen. Ansonsten war es gut, hier in Madrid die ersten Runden absolviert zu haben. Es ist eine interessante Strecke.»
Jede Runde ist entscheidend auf dem Madring
McLarens Technischer Direktor Mark Temple sagte über das Getriebeproblem: «Es ist ein großer Rückschlag auf einem so technisch fordernden Kurs wie hier, wo jede Runde entscheidend ist, um Daten zu sammeln.»
Auch insgesamt ist man bei McLaren mit der Performance noch nicht zufrieden. Noch mal Mark Temple: «Das Auto ist noch nicht da, wo wir es gerne hätten. Wir haben aber ein paar klare Ideen sowohl auf Seite des Chassis als auch auf Seite der Fahrer, die wir ausprobieren wollen. Wir werden hart arbeiten du analysieren und schauen, wie wir beiden Fahrern ein möglichst wettbewerbsfähiges Paket geben können. Die absolute Priorität wird es sein, Lando im FP3 möglichst viel Zeit auf der Strecke zu geben, damit er aufholen kann.»
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