Max Verstappen (Red Bull Racing): Keine einzige Überhol-Chance in Madrid?
Max Verstappen (Red Bull Racing) zeigte sich mit Startplatz 3 in Madrid zufrieden. Im Grand Prix sieht er sich aber mit einem Überhol-Problem konfrontiert.
Max Verstappen geht als Dritter in den ersten Spanien-GP überhaupt auf dem «Madring» in Madrid. Mit seinem Startplatz ist Max Verstappen zufrieden: «Für uns war das eine sehr gute Qualifikation. Es ist ein gutes Ergebnis. Ich war dieses Jahr noch nicht viel in den Top-3.» Es ist tatsächlich erst das vierte Mal in der Saison, dass Verstappen aus den Top-3 in einen GP startet. Im Rennen reichte es aber schon zu fünf Podien.
Gutes Gefühl im Auto
Der viermalige Weltmeister über die Performance auf dem Madring, wo die Formel 1 in diesem Jahr zum ersten Mal fährt: «Wir haben es hinbekommen, dass sich das Auto in der Quali ziemlich anständig anfühlt. Ich konnte die Kurven so angehen, wie ich es wollte. Das ist also ein sehr gutes Ergebnis für uns.»
Guter Fortschritt über die Sessions hinweg
Über die Trainings hinweg gab Verstappen ein unauffälliges, aber stabiles Bild ab: Platz 5 im FP1, Platz 6 im FP2, Platz 5 im FP3. Diese Konstanz münzte er nun in eine gute Startposition um. Verstappen: «Wir haben uns anständig verbessert. Es war ein schöner Fortschritt über die Sessions hinweg. Wir waren aber mit dem Auto hier auf der Strecke sofort in einem guten Fenster. Ich tue mich nur im letzten Sektor schwer mit dem Energiefreigabe. Das haben wir nicht ganz gut hingekriegt und so natürlich auf die Konkurrenz verloren.»
Keine einzige Überhol-Option?
Das Problem für Verstappen allerdings: Auf dem Madring dürfte sich Überholen extrem schwer gestalten. Der Red Bull Racing-Pilot: «Nehmen wir mal das Best-Case-Szenario an, in dem ich schneller bin. Selbst dann gibt es keine Kurven, in denen man überholen kann. Also selbst wenn das Auto schneller ist, muss ich irgendwie einen Weg finden, an den anderen vorbeizukommen.» Der Kurs ist eng, auch die anderen Piloten attestierten, dass Überholen knifflig werden dürfte.
Batterie leer in der Monumental
Der Madring hat eine Rekord-Kurve: Die Monumental genannte Steilkurve (Kurve 12) ist mit 550 Metern die längste Steilkurve des Kalenders. Wie kam die Rekordkurve bei Verstappen an? Der Niederländer, der Steilkurven von seiner Heimstrecke in Zandvoort bestens kennt: «Ich wollte sie Vollgas nehmen, aber dann ist meine Batterie leer gewesen. Das war meine Monumental-Erfahrung. Vielleicht hätten sie das andersrum bauen sollen.» Nicht optimal also mit dem aktuellen Reglement. Verstappen: «Auf den Fotos sieht sie super aus.» In der Tat!
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