Laurent Mekies (Red Bull Racing) über Verstappen: «Max war unglaublich»
Max Verstappen musste sich in Monza zwar den beiden Silberpfeilen geschlagen geben, beeindruckte aber mit starkem Racing. Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies lobte den Niederländer.
Max Verstappen erkämpfte sich im Italien-GP Platz 3 und damit das 132. Podium seiner Karriere und das fünfte der laufenden Saison. Der Niederländer baut damit Platz 6 in der WM aus, brachte fünf weitere Punkte zwischen sich und Oscar Piastri auf Platz 7 (der in Monza Fünfter wurde).
Mercedes zu schnell, aber aus eigener Kraft auf Platz 3
Sein Teamchef bei Red Bull Racing, Laurent Mekies, lobte nach Ende des Rennens einen «wohlverdienten Podestplatz» und sagte: «Es war ein intensives Wochenende, aber das Rennen hat gezeigt, dass unser Tempo ziemlich stark war. Mercedes war für uns zwar etwas zu schnell, aber wir waren stark genug, um Ferrari und McLaren aus eigener Kraft zu schlagen.» Die Silberpfeile waren auf dem Highspeed-Kurs in Monza überlegen. In der Anfangsphase des Rennens kam Verstappen zwar in Runde 12 an George Russell vorbei (Kimi Antonelli war da weiter hinten, da er ja von Platz 19 gestartet war). Doch wenige Runden später musste sich Verstappen den beiden Mercedes geschlagen geben. Der Motor zu kräftig, das Auto zu schnell!
«Bestes Renntempo seit einigen Wochen»
Mekies erkennt aber dennoch Fortschritte, sagt: «Es war wahrscheinlich unser bestes Renntempo seit einigen Wochen und ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden erst zufrieden sein, wenn wir die absolute Höchstgeschwindigkeit erreicht haben, und wir haben eindeutig noch einige Herausforderungen zu meistern, die uns möglicherweise noch mehr Leistung erschließen, sobald wir ihnen auf den Grund gegangen sind.»
Ein großes Kompliment gilt dabei seinem viermaligen Weltmeister Verstappen: «Max war heute auf der Strecke unglaublich. Er hat mehrere spektakuläre Überholmanöver und defensive Fahrmanöver gezeigt und hat eine aggressive Strategie verfolgt, die uns auf das Podium brachte.»
Anstelle des weiterhin verletzten Isack Hadjar übernahm Liam Lawson in Monza (wie schon in Zandvoort) das Steuer des zweiten Red Bull Racing-Boliden. Mekies: «Liam zeigte nach einem schwierigen Rennstart vom Ende des Feldes aus aufgrund seiner Motoren-Strafen ein gutes Tempo. Durch die Berührung mit Nico (Hülkenberg, Anm.) mussten wir seinen Frontflügel wechseln, was letztendlich seine Chance auf Punkte zunichte machte.»
Die nächste Chance auf Podium und Punkte haben die Fahrer schon am kommenden Wochenende, wenn erstmals auf der neuen Strecke in Madrid gefahren wird. Ob Hadjar zurückkommt oder Lawson erneut einspringt, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Für Mekies steht aber fest: «Wir nehmen das verbesserte Tempo und die vielen Erkenntnisse aus Monza mit und freuen uns auf die völlig neue Rennstrecke in Madrid in wenigen Tagen.»
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