Kuh gemolken! Mick Schumacher bereit fürs Indy500, «Highlight des Jahres»
Der frühere Formel-1-Pilot Mick Schumacher fährt am Wochenende sein erstes Indy500. Der Deutsche freut sich auf «das Highlight des Jahres». Mick warnt: «Maximale Attacke funktioniert hier nicht.»
Der große Tag rückt näher: Am Sonntag startet der frühere Formel-1-Pilot Mick Schumacher in sein erstes Indy500! Schumi Junior fährt seit der laufenden Saison in der IndyCar-Serie für Rahal Letterman Lanigan Racing, hat sich jetzt auch für das legendäre 500-Meilen-Rennen qualifiziert.
Indy500: Highlight des Jahres
Mick Schumacher: «Wir haben uns lange vorbereitet, viel ausprobiert. Ich freue mich sehr auf das Rennen. Das wird das Highlight des Jahres. Es ist wunderbar, hier zu sein.» Der Deutsche hatte sich für Startplatz 28 qualifiziert. Wegen einer Strafe für Caio Collet rückte er auf Rang 27 vor. Damit startet er aus Reihe 9. Nicht die besten Voraussetzungen.
Mick Schumachers Strategie fürs Indy500
Mick Schumacher über seine Strategie: «Maximale Attacke funktioniert hier nicht, weil es meist in die Hose geht. Es geht darum, die Runden zu absolvieren, die man zu absolvieren hat. Die Strategie muss sitzen, man muss in den richtigen Momenten in die Boxengasse kommen, idealerweise nicht unter der grünen Flagge, damit nicht so viel Zeit liegen bleibt. Mental ist es jetzt eine Sache, zu verstehen, was es braucht, schnell zu sein, den Weg Schritt für Schritt nach vorne zu machen, um in saubere Luft reinzukommen.» Also nicht von den Luftverwirbelungen der vor ihm fahrenden Autos beeinträchtigt zu werden.
Vor dem Rennen am Sonntag (18.45 Uhr MESZ) standen aber erst mal ein paar alte Bräuche an: Bei den 500 Meilen von Indianapolis gilt das Motto «Winners Drink Milk», also Sieger trinken Milch. Das hat Tradition: Statt des sonst üblichen Schampus trinken die Indy500-Sieger nach dem Rennen ein Glas Milch. Die Präferenzen haben die Fahrer vorher festgelegt: Mick Schumacher entschied sich wie die Mehrheit der Fahrer für Vollmilch. Romain Grosjean wählte als Einziger Magermilch, sieben Fahrer entschieden sich für Milch mit 2%-Fettanteil.
Rookie Mick molk eine Kuh
Für Mick Schumacher in diesem Jahr besonders: Er ist einer von vier Rookies, die am Indy500 teilnehmen. Für die Debütanten gibt es traditionell einen Luncheon, bei dem sie auch selbst Hand anlegen dürfen oder müssen, je nach Betrachtungsweise. Mick Schumacher versuchte sich später tapfer am Melken einer Kuh. Vor dem Melk-Event sagte Schumi junior: «Ich freue mich darauf, die ganzen Traditionen um dieses Rennen herum zu erleben. Es ist schön, sie zu erhalten und jedes Jahr zu praktizieren. Ein Privileg.» Vielleicht ein gutes Omen? Erst melken, dann am Sonntag nach dem Überraschungssieg Milch trinken? Es wäre eine große Überraschung – aber für genau so etwas ist das Indy500 ja berüchtigt.
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