Strafen Monaco: Pérez/Cadillac verliert WM-Punkt, Alpine geht gegen FIA vor
Selten hatten die vier Rennkommissare so viel Arbeit wie in Monaco 2026. Besonders hart traf es Nico Hülkenberg (Platz 9 weg) und Sergio Pérez (Rang 10 weg). Alpine geht gegen eine Strafe vor.
Katzenjammer bei Cadillac: Nach dem turbulenten Grand Prix von Monaco kam dicke Post vom Autosport-Weltverband FIA. Sergio Pérez ist seinen zehnten Platz los, damit geht der erste WM-Punkt von Cadillac in der Königsklasse flöten. Der Mexikaner erhielt nachträglich zehn Sekunden aufgebrummt, weil er vor dem Re-Start seinen Wagen inkorrekt in die Startbox stellte.
Aston Martin und Fernando Alonso sagten Dankeschön, erster WM-Punkt des Jahres daher nicht für Cadillac, sondern für die Grünen.
Die vier Rennkommissare Garry Connelly (Australien), Tanja Geilhausen (Deutschland), Derek Warwick (Grossbritannien) und Jean-Francois Calmes (Monaco) hatten alle Hände voll zu tun, wie unsere Liste zeigt.
Sergio Pérez erhielt im Rennen eine Durchfahrtstrafe, weil er von Startplatz 16 startete, statt von P18.
Ferrari-Star Lewis Hamilton erhielt eine Fünfsekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.
Mercedes-Fahrer George Russell erhielt eine Fünfsekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.
Alpine-Fahrer Franco Colapinto erhielt eine Fünfsekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.
McLaren-Fahrer Oscar Piastri erhielt eine Fünfsekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.
Alpine-Fahrer Pierre Gasly erhielt gleich zwei Mal eine Fünfsekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.
Fünfsekunden-Strafe für Lance Stroll, weil er mehr als vier Mal neben der Pistenbegrenzung war.
Durchfahrt-Strafe für George Russell, weil er seine Fünfsekunden-Stafe (siehe oben) nicht korrekt abgesessen hat.
Zehnsekunden-Strafe für Nico Hülkenberg wegen der Kollision mit Williams-Fahrer Carlos Sainz, damit war P9 für den Deutschen futsch.
Und dann, zu schlechter Letzt, kam der Strafenhammer gegen Pérez.
Aber das Ganze ist noch nicht zu Ende: Alpine hat bei der FIA angekündigt, vom Recht auf Neubeurteilung Gebrauch zu machen. Dabei kann ein Rennstall gegen eine Strafe vorgehen, wenn sie triftige neue Beweise vorlegen, die einen Piloten entlasten. Gasly hatte in Monaco die Ziellinie als Dritter gekreuzt, wurde aber wegen der Strafen zurückgereicht.
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