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Nachfolge von Alonso: McLaren-Chef Brown bleibt cool

Zak Brown ist natürlich klar, dass McLaren-Zugpferd Fernando Alonso nicht ewig weiterfahren wird. Der Direktor des Traditionsrennstalls aus Woking erklärt, warum ihn dennoch keine Zukunftsängste plagen.

Formel 1

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Mit seinen 36 Jahren gehört McLaren-Star Fernando Alonso bereits zu den alten Eisen im Formel-1-Feuer. Der zweifache Champion absolviert in diesem Jahr seine 17. Saison in der Königsklasse – und wartet bereits seit mehr als fünf Jahren auf seinen 33. GP-Sieg. Der Frust ist gross, und um dem ehrgeizigen Spanier die Freude am Rennfahren zu erhalten, erlaubt ihm sein Team Gastspiele bei berühmten Rennen wie dem Indy 500 und den 24h von Le Mans.

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Alonso nimmt die Gelegenheit gerne an, sich in anderen Disziplinen zu messen – und betont immer wieder, wie viel Spass die Arbeit ausserhalb der GP-Szene mache. Zugleich beschwert er sich oft und lautstark über den WM-Zirkus, in dem er zusammen mit dem McLaren-Team seit Jahren eine Formkrise durchstehen muss. So überrascht es auch nicht, dass bereits eifrig über das Ende seiner Formel-1-Karriere spekuliert wird.

Auch McLaren-Direktor Zak Brown weiss, dass der Asturier, der bereits 97 Mal auf dem GP-Podest stand, nicht ewig weitermachen wird. Im Gespräch mit den Kollegen von Autoweek erklärte der US-Amerikaner anlässlich seines Besuchs beim IndyCar-Wochenende in Detroit: "Fernando wird nicht immer da sein, und McLaren war stets bemüht, die besten Rennfahrer der Welt an Bord zu holen."

"Fernando gehört derzeit zweifelsohne zu den Besten, wenn er nicht gar der Beste ist, und ich denke, er spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Zukunft des Teams geht. Er muss entscheiden, wie lange er noch in der Formel 1 weitermachen will", schwärmte Brown. Und er betonte: "Ich hoffe, dass Fernando über 2018 hinaus bei McLaren bleibt."

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"Wir wollen ihn in unserer Familie behalten, bis er keine Rennen mehr fahren will. Und ich denke nicht, dass dieser Zeitpunkt in absehbarer Zeit kommen wird", stellte der CEO des britischen Teams klar. "Und selbst darüber hinaus würden wir ihn gerne wie Mika Häkkinen als Markenbotschafter weiterhin bei uns behalten", fügte er an.

Aber auch wenn Brown an Alonsos Abgang denkt, ist er nicht nervös. Er verweist auf die McLaren-Helden vergangener Tage als Beweis für die Anziehungskraft seiner Mannschaft: "Wir haben schon immer die besten Fahrer der Welt verpflichten wollen, und das schafften wir auch, ob es nun Mika Häkkinen, Ayrton Senna, Fernando Alonso oder Lewis Hamilton war."

Zuversichtlich dürfte ihn auch der Blick auf den eigenen Nachwuchs stimmen. Denn mit Lando Norris wartet ein besonders schneller McLaren-Junior an der Schwelle zur Königsklasse auf seine GP-Chance. 2017 hatte sich der Teenager aus Grossbritannien bereits zum europäischen Formel-3-Meister gekürt, und in diesem Jahr bestreitet er die Formel-2-Serie, die er nach acht WM-Läufen anführt.

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