Nico Rosberg – Lewis Hamilton: Rätsel Spritverbrauch
Die Rennstrecke von Montreal gilt in Sachen Benzinverbrauch als kritisch – ist das ein Vorteil für Lewis Hamilton? Der Brite verbraucht schon die ganze Saison weniger Sprit als Nico Rosberg.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Der kommende Kanada-GP ist aus drei Gesichtspunkten kritisch, wie Mercedes-Technikchef Paddy Lowe weiss: "Reifen, Bremsen, Benzinverbrauch."
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In Sachen Reifen macht sich die Formel 1 auf eine unbekannte Reise: Bei den Dauerläufen vom Freitag war es nicht so warm wie heute Sonntag in Montreal. Ferrari-Star Fernando Alonso: "Keiner kann sagen, wie sich das auswirken wird." Bremsverschleiss ist bei allen Rennställen ein Thema. Aber letztlich könnte der Verbrauch den Ausschlag geben, welcher Silberpfeil-Star am Ende die Nase vorn haben wird.
Das Thema ist, typisch Formel 1, hochkompliziert. Bei Mercedes ist bis heute nicht ins Detail geklärt, wieso Nico Rosberg immer einen Hauch mehr Sprit verbraucht als Lewis Hamilton.
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Nico: "Es ist eine harte Nuss, schnell zu fahren, gleichzeitig jedoch im Verbrauchsfenster zu bleiben."
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Ab und an verbrauchen die Fahrer zu viel Kraftstoff, dann werden sie von ihren Technikern zu mehr "lift and coast" ermahnt, bis der Verbrauch wieder im grünen Bereich liegt. Rosberg: "Du gehst dann einfach früher vom Gas, das ist vergleichbar mit der Situation, wenn du auf eine rote Ampel auf der Strasse zufährst. Da bleibst du ja auch nicht bis zuletzt auf dem Gas und gehts dann voll in die Eisen."
Beim Kanada-GP kann Startplatz 2 für Hamilton Fluch und Segen zugleich sein, wenn es um Spritverbrauch, Hitze-Management und Reifen geht: Natürlich lässt sich im Windschatten Benzin sparen, doch die Chance ist gross, den Wagen zu überhitzen, zudem verändert sich beim Verfolgen des Vordermannes das Verhalten der Reifen durch die gestörte Aerodynamik. Zur Erinnerung: die Fahrer dürfen mit den neuen Antriebseinheiten mit V6-Turbomotor und Mehrfach-Energierückgewinnung maximal 100 Kilo Kraftstoff pro Rennen verbrauchen, das ist gut ein Drittel weniger als 2013 mit den früheren V8-Saugmotoren.
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