Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Rätsel Racing-Raritäten: Nachfolger des Lkw-Fahrers

​​​​​​Unser neues Rätsel «Racing-Raritäten» zeigt einen Mann, der sich tüchtig ins Zeug legt, als Nachfolger eines Lastwagen-Fahrers. Wer ist hier am Fahren? Auf welcher Rennstrecke und wann ist das Bild entstanden?

Formel 1

Werbung

Werbung

Aus dem Archiv unserer Partner der britischen Foto-Agentur LAT stellen wir bekanntlich jede Woche ein kleines Stück Motorsporthistorie vor. Das Vorgehen ist kinderleicht – sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Namen, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.

Werbung

Werbung

Die richtige Lösung vom letzten Mal: Der Deutsche Hubert Hahne beim erfolglosen Versuch, seinen privat eingesetzten March 701-Cosworth für den Grossen Preis von Deutschland 1970 in Hockenheim zu qualifizieren.

Der Hockenheim-GP 1970 wurde zu einer wundervollen Windschattenschlacht zwischen Lotus-Star Jochen Rindt und den beiden Ferrari-Piloten Clay Regazzoni und Jacky Ickx. Der Tessiner schied wegen Motorschadens aus, der Belgier Ickx musst sich dem in Mainz geborenen Österreicher Rindt nur um 0,7 Sekunden geschlagen geben, die Fans waren komplett aus dem Häuschen.

Es handelte sich damals um den ersten Formel-1-WM-Lauf auf dieser Rennstrecke, nachdem sich die Formel-1-Fahrer unter Leitung von Jackie Stewart gegen einen Einsatz auf dem Nürburgring ausgesprochen hatten. Sie fanden, die Sicherheitsvorkehrungen auf der Nordschleife seien antiquiert. 1971 wurde dann wieder in der Eifel gefahren.

Hubert Hahne war am Renntag nur Zuschauer. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass Hahne im Tourenwagen und ich in der Formel 2 den Besten der Branche die Stirn bieten konnte. Sein erstes Autorennen fuhr er erst mit 25 Jahren, das war 1960, ausgerechnet auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt, auf obigem Nürburgring. Schon drei Jahre später war er Europapokalsieger für Tourenwagen, mit einem BMW 700. Ein Jahr später fuhr er mit einem BMW 1800 TI die Konkurrenz in Grund und Boden, 14 Siege in 16 Rennen, damit wurde er Deutscher Rundstreckenmeister. Mit Jacky Ickx eroberte er den Triumph in den prestigeträchtigen 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

1966 wurde Hahne mit einem Matra Zweiter der Formel-2-Wertung im Grossen Preis von Deutschland, nur Jean-Pierre Beltoise war noch besser. 1969 eroberte Hubert Hahne den zweiten Platz in der Formel-2-EM hinter dem Franzosen Johnny Servoz-Gavin, er schlug Fahrer wie François Cevert, Henri Pescarolo, Derek Bell, Nannin Galli und Clay Regazzoni. Daher nochmals: Sein Talent war unbestritten.

Der Flop mit dem privaten March 701 in Hockenheim hatte andere Gründe. Hahne, inzwischen 35 Jahre alt, und seine Gattin investierten 160.000 D-Mark für einen sibernen Renner, der leider kein Silberpfeil war. Die Rundenzeiten blieben schwach, und Hahne schimpfte wie ein Rohrspatz, sprach von einem halben Schrotthaufen mit unangemessener Lenkung und maroden Bremsen, dazu von einem Motor, der viel Öl verlangte und wenig Leistung abgab. Hahne zeterte von Betrug, March-Mitbesitzer Max Mosley, später FIA-Präsident, liess das alles kalt. Der Engländer führte ins Feld, dass Hahne den vereinbarten Zahlungsmodalitäten nicht nachgekommen sei. Mosley meinte, das Scheitern sei programmiert gewesen – man könne nicht bei March ein Fahrzeug abholen, sich reinsetzen und erwarten, dass alles funktioniere, ein Formel-1-Auto sei schliesslich kein Mietwagen. Hahne habe es wegen der späten Bezahlung des Motors versäumt, vor Hockenheim zu testen.

Es folgten üppige Anschuldigungen beiderseits, sehr zur Freude der eingeschalteten Anwälte und der Tageszeitungen. Schliesslich machte der schlaue Mosley den Vorschlag – wenn der Renner angeblich so schlecht sei, dann könne man ja Werksfahrer Ronnie Peterson reinsetzen und sehen, was der für Rundenzeiten fahre. Gesagt, getan. Der begnadete Schwede fuhr dank seines reichen Talents um alle Probleme des Wagens herum und fuhr in Silverstone nicht weltbewegende, aber anständige Zeiten. Damit war die Argumentation Hahnes entkräftet, der Wagen tauge nichts. Aber eine Granate war das Gefährt trotzdem nicht. Der March kam unter Jean-Pierre Jarier noch in Oulton Park und in Monza zum Einsatz, ohne nennenswerten Erfolg.

Rehabilitiert wurde der Wagen knapp dreissig Jahre später bei Einsätzen historischer GP-Boliden, unter Besitzer Erwin Derichs. 1999 und 2000 gewann der Mayener die Formel-1-Klasse A für historische Grand-Prix-Autos.

Hubert Hahne trat nach dem March-Debakel vom Motorsport zurück.

Zum neuen Rätsel: Die Kopfstellung zeigt – mangelnden Einsatz können wir diesem Piloten nich vorwerfen. Das war bei seinem Vorgänger zum Schluss vielleicht anders, einem Lastwagenfahrer.

Wer ist hier zu sehen?

Wo und wann ist das Bild entstanden?

Machen auch Sie mit und gewinnen Sie mit ein wenig Glück vielleicht einen kleinen Preis.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  • Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  • Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  1. Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  2. Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  3. Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  4. Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  5. Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien