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Ricciardo zu Red Bull Racing: «Sag niemals nie»

Renault-Werksfahrer Daniel Ricciardo erlebte mit den Franzosen im vergangenen Jahr keine einfache Saison. Da überrascht es nicht, dass er eine Rückkehr zu seinem früheren Brötchengeber Red Bull Racing nicht ausschliesst.

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Es ist nicht so, dass Red Bull Racing derzeit einen Mangel an guten Piloten hat. Mit Max Verstappen hat der Rennstall aus Milton Keynes einen der stärksten Fahrer im Formel-1-Feld an Bord. Und das sollte sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern, denn der schnelle Niederländer hat unlängst seinen Vertrag bis Ende 2023 verlängert.

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An Verstappens Seite fährt mit Alex Albon ein starker Nachwuchspilot, der 2019 einen Raketenstart in seine GP-Karriere hingelegt hat. Der 24-jährige Londoner überzeugte in den ersten zwölf Rennen des vergangenen Jahres im Toro Rosso-Renner derart, dass man ihn zur Sommerpause ins A-Team beförderte – auf Kosten von Pierre Gasly, der zur Truppe aus Faenza zurückgeschickt wurde. Auch bei Red Bull Racing konnte Albon überzeugen, am Ende belegte er den achten WM-Rang.

Und sein Vorgänger Gasly fand bei Toro Rosso (heute AlphaTauri) an der Seite von Routinier Daniil Kvyat wieder zur alten Stärke. Beim zweitletzten Saisonlauf in Brasilien schaffte es der Franzose sogar als Zweiter aufs Podesttreppchen. Damit erzielte er bereits das zweite Top-3-Ergebnis für die Mannschaft von Teamchef Franz Tost, denn Kvyat war bereits beim Deutschland-GP im Juli als Dritter auf dem Podium gelandet.

Die Red Bull-Verantwortlichen müssen somit nicht fürchten, dass ihnen die hauseigenen Talente in absehbarer Zeit ausgehen werden, trotzdem schliesst der frühere Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo eine Rückkehr zu seinem früheren Team nicht aus. Kein Wunder, schliesslich hat der Australier sämtliche seiner bisherigen sieben GP-Siege und 29 Podestplätze in einem Auto von Adrian Newey eingefahren.

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Seit dem Wechsel zum Renault-Werksteam, mit dem Ricciardo im vergangenen Jahr die erste gemeinsame Saison absolviert hat, läuft es hingegen längst nicht mehr so gut. Der Top-3 kam der 30-Jährige aus Perth 2019 nur einmal nahe: In Monza wurde er Vierter.

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Im Sky-F1-Vodcast erklärt Ricciardo denn auch auf die Frage, ob er sich ein Red Bull Racing-Comeback vorstellen könne: "Würde ich es ausschliessen, zu Red Bull zurückzukehren? Nein, denn ich habe mittlerweile gelernt, dass man niemals nie sagen sollte. Man sollte etwas nie ganz ausschliessen – ausser es geht darum, ins Gefängnis zu gehen oder so! Aber grundsätzlich gilt: Sag niemals nie."

Der WM-Neunte des Vorjahres ist auch überzeugt: "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass ich das, was ich in der Vergangenheit geschafft habe, auch wiederholen kann." Und er offenbart, dass die Verhandlungen mit Renault über eine mögliche Vertragsverlängerung derzeit eher langsam voranschreiten.

"Wir befinden uns in einer Pattsituation, es passiert nicht viel. Normalerweise laufen diese Gespräche nach einigen Rennen, aber derzeit gibt es nicht viel zu besprechen. Es geht vielmehr um die aktuelle Situation und wie wir damit umgehen müssen. Ehrlich gesagt geht alles ziemlich langsam, aber stetig voran", erklärt Ricciardo.

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