Körperlich angeschlagen: Toprak Razgatlioglu (17.) erklärt Sprint-Desaster
Toprak Razgatlioglu kämpfte im Sachsenring-Sprint mit massivem Reifenverschleiß. Der Yamaha-Pilot sorgt sich deshalb um den Grand Prix über 30 Runden. Zudem bereitet die körperliche Verfassung Sorgen.
Toprak Razgatlioglu erlebte auf dem Sachsenring den nächsten schwierigen Tag in seiner bislang ernüchternden MotoGP-Debütsaison. Der Pramac-Yamaha-Pilot
Nach dem Sprint verzichtete Razgatlioglu auf seine geplante Medienrunde. Der dreimalige Superbike-Weltmeister klagte über Grippesymptome und ließ seine Eindrücke über das Team verbreiten.
Rückkehr zum Sachsenring bisher eine Enttäuschung
Für den 29-Jährigen ist das Rennwochenende in Hohenstein-Ernstthal etwas Besonderes, denn 2014 feierte er hier seinen ersten Sieg im Red Bull Rookies Cup. Damals setzte er sich gegen Joan Mir und Stefano Manzi durch. Doch das bisherige Erlebnis stimmt den Superbike-Weltmeister alles andere als happy, denn mit der Yamaha M1 und den Michelin-Reifen wird Razgatlioglu weiterhin nicht warm. Bereits am Freitag
Im Sprint wurde Razgatlioglu von einem unerwartet starken Reifenabbau eingebremst. «Im Rennen war ich sehr überrascht, weil ich keinen so großen Abbau der Reifen erwartet habe. Die Reifen haben nach acht oder zehn Runden sehr stark nachgelassen. Es fiel mir nicht leicht, die Reifen zu kontrollieren. Ich wurde von Runde zu Runde langsamer und das ärgert mich.»
Sorgen statt Hoffnungen mit Blick auf den Grand Prix
Gerade deshalb blickt der Yamaha-Pilot mit Sorge auf den Grand Prix am Sonntag. Während der Sprint über 15 Runden führte, stehen im Hauptrennen doppelt so viele Umläufe auf dem Programm. «Für morgen muss ich das verbessern, denn wir fahren hier über 30 Runden. Morgen verwenden wir natürlich andere Reifenmischungen, doch wir müssen die Reifen besser managen.»
Nach einem erneut ernüchternden Sprint wartet auf Razgatlioglu und Pramac-Yamaha damit viel Arbeit. Gelingt es nicht, den Reifenverschleiß in den Griff zu bekommen, dürfte es für den Türken auch im Grand Prix schwer werden, den Anschluss an das Mittelfeld zu finden. Dass der Ausnahmekönner aus Antalya angeschlagen in den abschließenden Tag des Rennwochenendes geht, ist ein weiteres Problem für die Crew der Startnummer 7.
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