Strafen für Bahrain-GP in Malaysia: Drei Fahrer betroffen, mehr in Sicht
Im letzten Drittel einer Saison sind unvermeidlich: Strafversetzungen. Wir sagen, welche drei Fahrer noch vor der ersten Sepang-Runde bereits betroffen sind. Und welche zwei GP-Stars bangen müssen.
Fahrer und Renningenieur tun sich immer schwerer, mit dem Motorenkontingent auszukommen. WM-Leader Kimi Antonelli hat eine Strafversetzung wegen Einbaus eines neuen Motors bereits hinter sich und hat die Aufgabe am besten gelöst – Sieg in Monza, von Startplatz 19 kommend!
Auch Lando Norris, Isack Hadjar, Alex Albon, Carlos Sainz, Lance Stroll, Fernando Alonso, Liam Lawson und Oliver Bearman mussten bereits über die erlaubte Anzahl Motorenteile hinausgehen und daher Strafen einstecken.
Noch bevor für den Bahrain-GP auf dem Sepang International Circuit von Malaysia auch nur eine Trainingsrunde zurückgelegt ist, haben wir schon drei weiter Fahrer, die eine Versetzung verdauen müssen. Und die hat nicht immer mit Motoren zu tun.
Der Argentinier Franco Colapinto wird in der Startaufstellung um fünf Ränge zurück müssen, weil er im Aserbaidschan-GP seinen Alpine-Teamgefährten Pierre Gasly und Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen riss.
Racing Bulls-Fahrer Arvid Lindblad erhält eine komplett neue Antriebseinheit, muss das Rennen also von ganz hinten in Angriff nehmen.
Auch Red Bull Racing-Fahrer Isack Hadjar braucht frische Teile (zum dritten Mal nach Miami und Spa-Francorchamps). Der Drittplatzierte des Aserbaidschan-GP hat am Medientag in Malaysia zugegeben, dass auf ihn eine Strafe von fünf Rängen zurück zukommt.
Noch unklar ist es, wie es mit George Russell weitergeht. Im Grunde ist eine Strafversetzung nur eine Frage der Zeit, aber bei Mercedes wird darüber diskutiert, wann das am besten geschehen soll. Dabei stehen zur Wahl Sepang oder Austin, denn in Singapur ist das Überholen schwieriger als in Malaysia oder Texas.
Bei Max Verstappen machte der Motor Mucken in der Quali, daher nur Startplatz 8. Im Rennen drehte Verstappen – nun mit einem älteren Aggregat im Rücken – gewaltig auf und kam ganz knapp hinter Sieger George Russell ins Ziel. Noch ist unklar, ob der mangelhaft laufende Motor von Baku im Kontingent bleiben kann oder ob auch der vierfache Champion früher oder später strafversetzt werden muss.
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