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Trauer bei Ferrari: Ex-Teamchef Claudio Lombardi tot

​Mit 83 Jahren ist der vielseitige Techniker und frühere Ferrari-Teamchef Claudio Lombardi gestorben. Er arbeitete für Lancia im Rallye-/Langstreckensport, mit Ferrari in der Formel 1, mit Aprilia in der Superbike-WM.

Formel 1

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Die Motorsportwelt trauert um Claudio Lombardi: Der aus Alessandria im Piemont stammende Italiener hat am 2. Oktober im Alter von 83 Jahren für immer die Augen geschlossen.

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Lombardi war in der Ära der Gruppe B der Rallye-Weltmeisterschaft bei Lancia und in der Formel 1 bei Ferrari tätig. Er war auch an der Entwicklung der Aprilia RSV 1000 beteiligt, die die Superbike-Weltmeisterschaft gewann, bevor er sich gemeinnütziger Arbeit zuwandte.

Lombardi studierte Mechanik an der Universität Bologna, bevor er 1967 von Fiat in die Forschungsabteilung in Turin berufen wurde. In diesem traditionsreichen Werk konnte er seiner Kreativität freien Lauf lassen, insbesondere in den verschiedenen Sportprogrammen.

Zusammen mit Cesare Fiorio und Sergio Limone wurde er in die Sportabteilung Squadra Corse HF von Lancia berufen. Ab 1975 hatte Lombardi in Turin die Funktion des Technischen Direktors in der Rennabteilung bei Lancia inne.

Sein Wirken prägte die goldene Lancia-Ära im Motorsport mit. Er leitete die Entwicklung von mehreren legendären Rallye-Modellen: Vom filigranen 037 über den gewaltigen Delta S4 bis hin zu den Delta Gruppe A-Dauersiegern.

Auch verschiedene Le Mans-Protoypen für die Langstecken-WM enstanden unter der Leitung von Lombardi. Unter seiner Ägide gewann Lancia insgesamt sieben Konstrukteurstitel in der Rallye-Weltmeisterschaft, sowie vier Fahrer-WM-Titel mit Juha Kankkunen und Massimo Biasion.

Nach seiner Lancia-Zeit arbeitete Lombardi ab 1989 für Ferrari in der Formel 1, als der gleichfalls zur Scuderia gewechselte Cesare Fiorio dort als Teamchef tätig war. Nach dem Weggang von Fiorio übernahm er für kurze Zeit dessen Aufgabe in der Teamführung.

Unter Präsident Luca di Montezemolo kehrte Lombardi in die Position des Technischen Direktors zurück. Dort entwickelte er die Basis für den V12-Motor, der bis Ende 1995 in der Formel 1 zum Einsatz kam.

Später arbeitete Lombardi bei Ferrari in der GT-Abteilung.

Zuletzt arbeitete Claudio Lombardi als freiberuflicher Mitarbeiter für Aprilia an der Entwicklung des 65-Grad-V4-Motors für die RSV4, die in der Superbike-Weltmeisterschaft eingesetzt wurde. Max Biaggi und Sylvain Guintoli sicherten sich zwei Fahrertitel mit der Aprilia.

Lombardi engagierte sich noch zu Anfang der 2020er-Jahre als Lokalpolitiker und setzte sich für den Umweltschutz ein.

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1989–1991: Cesare Fiorio

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1976: Daniele Audetto

1976: Guido Rosani

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1973: Sandro Colombo

1971/1972: Peter Schetty

1968–1970: Franco Gozzi

1967: Franco Lini

1962–1966: Eugenio Dragoni

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1957: Mino Amorotti

1956: Eraldo Sculati

1952–1955: Nello Ugolini

1947–1951: Federico Giberti

1935–1940: Nello Ugolini

1934: Federico Giberti

1932/1933: Mario Lolli

1930/1931: Saracco Ferrari

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