Euro Moto Superbike
Patrick Hobelsberger: Endstation Euro Moto Most, die Saison 2026 ist vorbei
Der Vierfach-Meister hatte bei der Gluthitze von Most auf seine Konstanz gehofft. Doch mehr als zwei siebte Plätze waren nicht drin. Jetzt ist auf der Euro Moto-Pilot auf dem Weg nach Suzuka.
Markus Reiterberger hatte beim Besuch in Brünn noch den Sieg im ersten Rennen geholt. In Most tat sich der Mann vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW in den Trainingssitzungen nicht ganz leicht. Im dritten freien Training absolvierte er mit 16 Runden eine komplette Renndistanz. Mit Startplatz 8 und der damit dritten Reihe war Reiterberger nicht zufrieden. «Es gibt ein paar Probleme», berichtete er im kostenlosen Live-Stream der Euro Moto, «und es läuft nicht so. Startplatz 8 ist schlecht, aber ich hoffe auf meine Konstanz im Rennen.»
Doch so recht wollte dem Bayer der erste Lauf nicht gelingen. Er tummelte sich zwar anfangs in der Verfolgergruppe, konnte aber nicht angreifen und kam acht Sekunden hinter dem Sieger Lukas Tulovic als Siebter im Ziel an. Im zweiten Rennen, jetzt bei über 40 Grad Luft- und an die 70 Grad Asphalttemperatur, wiederholte sich das Rennen und wieder wurde es Rang 7.
Die Veränderung hat nicht den gewünschten Effekt gebracht.Markus Reiterberger
«Das war ein dramatisches Wochenende», lautete Reiterbergers Fazit. «Wir haben sehr viel am Motorrad umgebaut und viele verschiedene Möglichkeiten versucht. Ich habe alles gegeben und bin teilweise über mein Limit hinaus gegangen. Ich habe einfach kein gutes Gefühl mit dem Bike gehabt und dadurch auch nicht die Pace finden können, um aufs Podium zu fahren. Für das zweite Rennen haben wir dann erneut einige Veränderungen vorgenommen und ich hatte einen guten Start. Von dem Gerangel in der ersten Kurve habe ich etwas profitiert und bin als Fünfter heraus gegangen. Dann konnte ich einigermaßen gut mithalten. Leider hatte ich dann einen riesigen Rutscher und hab ein paar Positionen hergeben müssen.»
«Die Veränderung hat nicht den gewünschten Effekt gebracht», so Reiterbergers Fazit. «Ich habe wirklich alles gegeben und bin mit meiner eigenen Performance auch zufrieden, aber das Paket hat für diese Strecke und die gesamten Begebenheiten an diesem Wochenende einfach nicht funktioniert. Ich danke meinem Team, dass sie auch dieses Wochenende so hart gearbeitet haben. Ich hoffe, dass es beim nächsten Euro Moto-Event dann wieder besser läuft.«
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