Ferrari-Teamchef Fred Vasseur warnt vor «Unwägbarkeiten» in Baku
DIe Rennstrecke in Baku ist eine Herausforderung. Vor dem Aserbaidschan-GP sagt Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: Das Vertrauen ins Auto spielt auf dem Kurs am Kaspischen Meer eine besonders große Rolle.
Die letzten Rennwochenenden liefen für die Scuderia Ferrari nicht optimal. Nun steht direkt ein anspruchsvoller Triple-Header mit drei Rennen am Stück bevor. Alles Strecken, die entweder für die Fahrer nicht oder nicht mehr vertraut sind (Malaysia, zuletzt 2017 im Kalender) oder keinen Fehler verzeihen (Baku und Singapur). Vor dem Rennwochenende in Aserbaidschan erklärt Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: Die letzten Europa-Rennen haben zwar Potenzial gezeigt – es steht aber jede Menge Arbeit bevor.
Vasseur: «Die letzten Rennen haben gezeigt, dass unser Auto durchaus konkurrenzfähig ist, aber sie haben auch deutlich gemacht, wie wichtig es ist, das gesamte Wochenende über alles richtig zu machen.» Das fiel Ferrari zuletzt wahrlich schwer. Beim Heimrennen in Monza verunfallte Charles Leclerc, Lewis Hamilton wurde nur enttäuschender Sechster. In Madrid fiel Hamilton mit einem Bremsdefekt aus, zuvor war für beide Scuderia-Piloten das Qualifying enttäuschend verlaufen. Die gute Nachricht: In Baku kann, anders als in Madrid, immerhin überholt werden.
Vasseur: Vertrauen ins Auto wichtig
Vasseur: «Baku stellt eine ganz besondere Herausforderung dar, bei der das Vertrauen in das Auto und die Umsetzung besonders wichtig sind. Es ist zudem eine Rennstrecke, auf der das Wochenende zahlreiche Unwägbarkeiten mit sich bringen kann. Deshalb müssen wir uns auf uns selbst konzentrieren, uns an alle möglichen Situationen anpassen und jede Gelegenheit optimal nutzen.»
Vasseur will Verbesserungen in allen Bereichen
Nach dem Spanien-GP hatte Vasseur mehrfach klargestellt, dass vor allem das Qualifying besser werden müsse. Der Franzose sagte aber auch: «Überall. Das Ziel ist es, immer überall einen besseren Job zu machen.»
Immerhin: In der Vergangenheit lief das Qualifying bei Charles Leclerc in Baku in der Regel bestens. In den letzten vier Jahren startete der Monegasse in Aserbaidschan jeweils von der Pole-Position. Er konnte den Startplatz 1 aber bislang noch nie in einen Sieg ummünzen.
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