Nico Hülkenberg (Audi) über Baku: «Die Lage kann sich schnell ändern»
Beim Formel-1-GP in Baku braucht es Nerven aus Stahl. Audi-Pilot Nico Hülkenberg will auch in Aserbaidschan um Punkte kämpfen. Worauf es ankommt – und was die Herausforderung der nächsten Wochen wird.
Kann Nico Hülkenberg den Schwung aus dem Madrid-Wochenende mit nach Baku nehmen? In der spanischen Hauptstadt fuhr der Audi-Pilot auf Platz 10, holte so einen Punkt. Klingt nicht viel, ist aber im engen Fight im unteren Teil der Tabelle möglicherweise langfristig positionsentscheidend. Kann der Deutsche in der aserbaidschanischen Hauptstadt wieder punkten?
Chance auf Punkte da!
Hülkenberg sagt vor dem Rennen am Kaspischen Meer, das ausnahmsweise schon am Samstag stattfindet: «Wir haben in den letzten Wochenenden konstant um Punkte gekämpft, und dort wollen wir auch bleiben. Baku ist eine dieser Rennstrecken, auf denen sich die Lage schnell ändern kann. Wenn wir also alles richtig machen und ein fehlerfreies Wochenende hinlegen, sollten sich Chancen ergeben. Wir müssen davon ausgehen, dass der Kampf um unsere Positionen wie in den vergangenen Rennen ziemlich eng sein wird, daher müssen wir alles gut umsetzen.»
Die Rennstrecke in Baku ist dafür bekannt, dass vieles möglich ist und es auch mal schnell chaotisch werden kann. Der andere Deutsche am Steuer in der Formel 1, Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer, kann sich schon mal aufwärmen: In Baku ist eine Safety-Car-Phase nahezu garantiert. Das eröffnet Möglichkeiten – sofern man nicht der leidtragende Fahrer ist, der die Mauer erwischt hat. Denn in Baku sind die Wände bekanntlich immer nah.
Arbeitsreiche Wochen stehen bevor
Audi-Rennleiter Allan McNish sagt mit Ausblick auf das Aserbaidschan-Rennen und die darauffolgenden GPs: «Baku ist das erste von drei Rennen in Folge, daher werden es für alle ein paar arbeitsreiche Wochen – nicht zuletzt, weil es sich um drei körperlich sehr anstrengende Rennen sowohl für die Fahrer als auch für die Teams handelt.» Nach Baku geht’s nach Malaysia, wo der Bahrain-GP nachgeholt wird, dann nach Singapur. Eine weite Reise also und tropisches Klima. McNish: «Unser Fokus wird darauf liegen, unsere Arbeit gut zu machen, uns weiter zu verbessern und uns in die bestmögliche Position zu bringen, um im Kampf um weitere Punkte mitzumischen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




