Verspäteter Williams-Testauftakt: Das sagt Formel-1-Star Alex Albon
Während die Gegner in der nächsten Woche die ersten Testkilometer mit den 2026er-Autos absolvieren, beschränkt sich das Williams-Team auf virtuelle Runden. Alex Albon hat auf diese Nachricht reagiert.
Die Formel-1-Teams und ihre Stars starten in diesem Jahr in eine neue Ära. Umfassende Regeländerungen, die sowohl das Chassis als auch die Antriebseinheit betreffen, sorgen dafür, dass sich die Ingenieure und Fahrer auf viel Neues gefasst machen müssen. Umso wichtiger ist es, die Zeit bis zum Saisonauftakt in Australien (6. bis 8. März) möglichst optimal zu nutzen.
Der erste Test, der abseits der Öffentlichkeit über die Bühne gehen wird, beginnt schon in der nächsten Woche. Fünf Tage lang sollen die Formel-1-Motoren auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya brummen, wobei jeder Rennstall sich drei Testtage aussuchen darf. Im nächsten Monat stehen dann in Bahrain zwei weitere Testfahrten an (11. bis 13. und 18. bis 20. Februar), bei denen die Berichterstatter wieder dabei sein dürfen.
Das Williams-Team wird den ersten Test in Barcelona nicht bestreiten, wie der Rennstall bestätigt hat. Verspätungen im Entwicklungsprogramm seien der Grund, weshalb man sich darauf beschränke, den FW48, mit dem Carlos Sainz und Alex Albon in diesem Jahr auf Punktejagd gehen werden, abseits der Strecke zu testen. Berichte, wonach die Verzögerung auf einen nicht bestandenen FIA-Crash-Test zurückzuführen ist, hat das Team nicht bestätigt.
Geduld gefragt: Das sagt Alex Albon zur Barcelona-Absage von Williams
Für die Fahrer bedeutet die Test-Absage, dass sie sich noch etwas länger gedulden müssen. Albon hat in den sozialen Medien auf die Nachricht seines Teams reagiert. Er schreibt: «So wollten wir das Jahr nicht starten, aber solche Dinge können passieren, wenn du bis ans Limit gehst. Voller Fokus auf das, was kommt!»
Es ist nicht das erste Mal, dass Williams den Testauftakt verpasst. Bereits 2019 startete der drittälteste GP-Rennstall im aktuellen Formel-1-Feld später als die Konkurrenz in die Vorsaison. Damals wurden Schwierigkeiten mit den Lieferanten als Grund angegeben.
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