Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wie von SPEEDWEEK Ende November angekündigt, haben sich das spanische HRT-Team und Teamchef Colin Kolles getrennt.
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Morgen Donnerstag, 15. Dezember, ist Kolles’ letzter Arbeitstag bei den Spaniern. Er hatte seine Position im Februar 2010 übernommen und das damals neue, wirtschaftlich stark gefährdete ehemalige Campos-Team binnen knapp drei Wochen startfähig gemacht. HRT wurde 2010 und 2011 Vorletzter, was durchaus als Erfolg zu werten ist.
Kolles war jedoch spätestens seit Juli 2011, als die völlig fachfremde Thesan-Gruppe den Rennstall anstelle des ebenso ahnungslosen Spaniers Carabante übernahm, unerwünscht. Dort wird eine Verlagerung der Administration nach Valencia betrieben. Bisher unterlag diese dem Teamchef, der in seiner Heimat (Greding) eigentlich alles für HRT organisierte.
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Jetzt ist zweierlei wichtig: Hat Kolles die ihm zustehenden Auslagen und Löhne von HRT bekommen? Und: Bei welchem Team taucht der geübte Renstall-Retter als Nächstes wieder auf. Er soll bereits Angebote haben. Und wirtschaftlich angeschlagene Teams gibt es genug. Im Frühjahr war sogar von eine Offerte von Williams die Rede…
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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