WM-Leader George Russell: Das hat ihn am ersten Suzuka-Tag überrascht
Mercedes-Star George Russell startete mit der Bestzeit im 1. Training ins Rennwochenende von Japan. Der WM-Leader war am Ende des Tages aber nur der Drittschnellste. Damit hatte er nicht gerechnet.
Dass Mercedes auch beim dritten Rennwochenende schnell ist, dürfte nach dem starken Auftakt der Sternfahrer in die neue Formel-1-Ära keinen mehr überraschen. Auf dem Highspeed-Kurs von Suzuka schaffte es George Russell denn auch, die erste Bestzeit des Wochenendes aufzustellen. Der Brite blieb allerdings nur 26 Tausendstel schneller als sein Teamkollege Kimi Antonelli.
Der junge China-GP-Sieger schaffte es im zweiten Training, sich vor dem Routinier aus den eigenen Reihen zu klassieren. Allerdings hatte auch er das Nachsehen – gegen McLaren-Talent Oscar Piastri, der mit 1:30,133 min die Tagesbestzeit in den Asphalt brannte. Das sorgte für hochgezogene Augenbrauen beim WM-Leader, der nach getaner Arbeit gestand: «McLaren war ziemlich schnell, was mich etwas überrascht hat, um ehrlich zu sein.»
«Aber wir haben noch ein paar Verbesserungen, die wir vornehmen können, und es liegt noch etwas Arbeit vor uns», fügte der 28-Jährige an. Wie die meisten GP-Stars schwärmte auch er vom Traditionskurs in der Präfektur Mie: «Es ist toll, wieder hier in Suzuka zu sein. Die Rennstrecke ist unglaublich und stellt für uns, die am Steuer sitzen, immer eine Herausforderung dar.»
«Es wurde viel darüber diskutiert, wie sich diese neuen Autos auf dieser Strecke verhalten würden und wie ihr Tempo im Vergleich aussehen würde. Es gibt ein paar Stellen auf einer schnellen Runde, an denen wir beim Einfahren in den Scheitelpunkt etwas langsamer sind. Die Esses sind aber nach wie vor eine grosse Herausforderung, und die Geschwindigkeiten, die wir auf der Hälfte der Gegengeraden erreichen, gehören zu den höchsten, die wir je gefahren sind. Das war ziemlich cool und schön zu sehen», fügte Russell an.
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