Im Visier der Regelhüter: Lewis Hamilton und Ferrari dürfen aufatmen
Eine Szene, die sich im 1. Training zwischen Ferrari-Pilot Lewis Hamilton und Red Bull Racing-Star Max Verstappen ereignete, beschäftigte die Rennkommissare. Nach der zweiten Session kam das Urteil.
Die Szene ereignete sich kurz vor Halbzeit im ersten freien Training auf dem Suzuka Circuit: Lewis Hamilton fuhr zwischen den Kurven 14 und 15 in der Mitte der Strecke, als Max Verstappen im Red Bull Racing-Renner angebraust kam. Hamilton lenkte nach links, blieb aber auf der rechten Seite der Strecke.
Das erregte die Aufmerksamkeit der Regelhüter, die eine Untersuchung nach dem Ende der Session ankündigten. Das Urteil liess auf sich warten und kam erst nach dem zweiten freien Training. Hamilton und Ferrari durften aufatmen, die Stewards sahen von einer Strafe ab.
Der Grund: Verstappen musste wegen Hamiltons Fahrweise weder bremsen, noch vom Gas gehen oder von seiner Linie abweichen, und auch der Team-Repräsentant von Red Bull Racing erklärte später vor den Regelhütern Gerd Ennser, Matthew Selley, Zhou Xiaoxu, Derek Warwick und Kazuhiro Tsuge, dass man die Situation nicht als gefährlich ansehe.
Weil Verstappen nicht ausweichen musste und Hamiltons Fahrweise nicht als potenziell gefährlich eingestuft wurde, sahen die Regelhüter von einer Strafe gegen den Ferrari-Star ab. In der entsprechenden Urteilsbegründung wurde darauf hingewiesen, dass die Rechtsprechung in Einklang mit früheren Urteilen bei ähnlichen Fällen stehe. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die Teams ihre Fahrer rechtzeitig warnen müssen, wenn andere Autos hinter ihnen angebraust kommen.
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