Messlatte Austin: Fabio Quartararo nach Gedanken-Neustart «on fire»
Trotz anhaltender Probleme mit der Konkurrenzfähigkeit der noch jungen V4-Yamaha und einem vermasselten Brasilien-GP geht Frontmann Fabio Quartararo hochmotiviert auf den Circuit of the Americas.
Vor einer Woche hatte Yamaha-Ass Fabio Quartararo ein MotoGP-Wochenende der Extreme erlebt. Zunächst profitierte der Franzose von den schwierigen Bedingungen in Goiânia Denn aus einem turbulenten Zeittraining und Qualifying ging «El Diablo» als Vierter hervor und im Sprint rettete sich Quartararo zur Freude der Yamaha-Belegschaft auf der noch frischen Strecke als Sechster über die Linie. Beim Auftakt-Sprint in Thailand waren als 16. WM-Punkte außerhalb der Realität.
Die erwischte das Yamaha-Projekt und Quartararo dann aber einen Tag später. Die Nummer 20 zählte nun zu den Opfern der kuriosen Bedingungen inklusive verkürzter Distanz. Nach Platz 16 beim Comeback-GP von Brasilien war die Stimmung gereizt.
Doch der Mannschaft unter Teamchef Massimo Meregalli gelang es offensichtlich, den Weltmeister von 2021 wieder auf Schiene zu bringen. Fabio Quartararo trat vor dem Freitagstraining in Austin in blendender Laune auf: «Wir haben nun zu 100 Prozent ein Verständnis von dem, was zuletzt passiert ist Doch wir haben über alles geredet und alles verstanden Die Situation ist nachvollziehbar und ich habe mich beruhigt. Sehr viel ging einfach auch darauf zurück, dass es eine neue Strecke war. Es ist gelaufen, jetzt sind wir in Amerika und mit einem Plan hier, das Beste herauszuholen.»
Wenige, aber sehr überzeugend vorgetragene Worte von Fabio Quartararo. Yamaha und der Franzose wissen um den Stellenwert des US-GP als wichtigen Referenzpunkt zum Entwicklungsstand des aktuellen Projekts. Vor einem Jahr zeigte man mit der «alten» M1 einen der besten Auftritte der Saison. Fabio Quartararo punktete in beiden Rennen und wurde im Sprint Sechster. Markenkollege Jack Miller trieb die Pramac-M1 am Sonntag sogar auf Platz 5 und damit zu seinem besten Resultat 2026.
Auch wenn Runde 3 wieder schmerzhaft für alle Beteiligten bei Yamaha werden sollte, der extreme Kurs in Texas dürfte der Entwicklung nur guttun.
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