Nico Hülkenberg (Audi): Wir sind nicht die Einzigen, die Hausaufgaben haben
Nach zwei Wochenenden mit neuem Reglement kriegen die Teams die erste Verschnaufpause. Nico Hülkenberg und Audi setzen sich nun an die Hausaufgaben, die ihnen Australien und China aufgegeben haben.
So knapp an den ersten Punkten der Saison vorbei! Mit Platz 11 landete Nico Hülkenberg (Audi) in Shanghai knapp außerhalb der Punkte. Doch der Deutsche klang nach dem China-GP gar nicht mal so glücklich. Zu knapp an den Punkten vorbei, zu viel lief schief – und zu viel ist noch zu tun, so klingt es durch. Sein Team hat Hausaufgaben – und ist damit nicht alleine.
Hülkenberg: «Es war mein erstes richtiges Rennen. Letztes Mal ist das ja nicht geklappt, also ist es nützlich und wertvoll, diese Runden zu fahren. Man lernt viel, muss viel aufnehmen und verarbeiten, also war es natürlich nicht gerade das reibungsloseste Rennen. Aber wir werden darauf aufbauen. Es gibt jetzt in der nächsten Woche viel zu betrachten und zu analysieren. Ich denke, das Potenzial ist da, aber natürlich müssen wir an ein paar Dingen arbeiten – oder eigentlich an vielen Dingen – und versuchen, Schritt für Schritt Fortschritte zu machen.»
Hülkenberg: «Es liegt viel Arbeit vor uns»
Gleich vier Autos schafften es gar nicht erst an den Start (darunter Hülkenbergs Kollege Gabriel Bortoleto), drei weitere fielen während des Rennens aus. Mit dem neuen Reglement tun sich mehrere Teams noch enorm schwer.
Hülkenberg mahnt nach zwei Rennwochenenden: «Es liegt viel Arbeit vor uns, es gibt viel zu tun, aber wenn man sich in der Boxengasse umschaut, hat jeder Probleme – Autos, die kaputtgehen und es nicht bis zum Start schaffen –, also sind wir nicht die Einzigen, die noch Hausaufgaben zu erledigen haben.» Nur 15 von inzwischen 22 Autos schafften es über die Ziellinie.
Der Deutsche: «Ich denke, das Potenzial ist da, um im Mittelfeld mitzukämpfen, aber natürlich brauchen wir bessere Starts – das ist ja eine grundlegende Sache – und was den Rest angeht, denke ich, dass unsere Strategie, mit den harten Reifen zu starten und dann früh ein Safety-Car zu haben, uns heute definitiv nicht geholfen hat, und natürlich hatten wir einen ziemlich langsamen Boxenstopp, was uns noch weiter zurückgeworfen hat. Wir müssen also einfach ein paar Dinge in Ordnung bringen und uns insgesamt weiterentwickeln.»
Bis zum nächsten Rennen in Japan heißt es jetzt erst mal eine Woche durchatmen. Ende März geht es in Suzuka weiter. Danach ist noch mehr Zeit für Hausaufgaben: Weil die zwei Nahost-Rennen in Bahrain und Jeddah kriegsbedingt nicht stattfinden können, hat die Formel 1 eine Osterpause von gut einem Monat ohne Rennen.
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