KTM Motohall: Kulturförderung sorgt für Diskussionen
Der Rechnungshof in Oberösterreich prüft seit Monaten, ob die KTM Motohall von den Behörden rechtmäßg mit 1,8 Millionen Euro gefördert wurde.
Am 9. Mai 2029 wurde die
Der Begriff KTM-Museum war von Anfang an verpönt. "Wer Museum sagt, muss fünf Euro Strafe zahlen", schmunzelte KTM-Firmenchef Stefan Pierer bei der Eröffnung.
Die politischen Gegner von den Grünen argumentieren, die Moto Hall sei nichts anderes als ein KTM-Museum mit allen bisher produzierten Fahrzeugen und Hinweisen auf die mehr als 300 gewonnen Weltmeistertitel. Auch der Verkauf von Merchandising-Produkten nimmt in der Motohall einigen Platz ein.
Das Land Oberösterreich hat für die sehenswerte Motohall 1,8 Millionen Euro an Kulturförderung locker gemacht. Stelzer: "Das ist ein Bekenntnis für die Region Innviertel."
Der Landesrechnungshof prüft seit Monaten, ob die Zuschüsse gerechtfertigt sind. Sie wurden einst im Landtag einstimmig von allen dort vertretenen Parteien genehmigt. Die Erhebungen des LRH gehen langsam vonstatten. Der grüne Kultursprecher Severin Mayr spricht von einem "dilettantischen Ablauf".
Verärgert sind manche Kritiker der Motohall, weil im oberösterreichischen Kulturbudget nur 2,5 Prozent für zeitgenössische Kunst vorgesehen sind, im Jahr 200 wurden dafür noch 7 Prozent des Budgets veranschlagt.
Im Mai ließen die Grünen noch den Verdacht durchblicken, die 1,8 Millionen seien eine Gefälligkeit der ÖVP, deren Ex-Bundeskanzler kurz von Stefan Pierer im Wahlkampf mit mehr als 436.463 Euro unterstützt wurde.
Aber momentan tönt die Kritik der Grünen etwas verhaltener. Denn sie wollen jetzt mit der ÖVP von Kurz eine Regierungskoalition eingehen, nachdem das Ibiza-Video die Koalition von ÖVP und FPÖ im Mai gesprengt hat.
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