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Luca Schmidt als Ersatz in Le Mans: «Ans Aufhören habe ich nie gedacht»
Viele Fans hatten schon gefürchtet, dass die Karriere von Luca Schmidt nach der Trennung von Markus Schlosser beendet sein könnte, doch beim Saisonauftakt war der junge Sachse wieder im Einsatz.
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Markus Schlosser und Luca Schmidt waren zwei Jahre lang ein gut eingespieltes Team. Gemeinsam gewann man nicht nur acht Weltmeisterschaftsläufe, der Schweizer und sein deutscher Beifahrer wurden 2024 und 2025 auch Vize-Weltmeister. Trotz der erfolgreichen Zusammenarbeit kam es im letzten Jahr noch vor dem Finale zur überraschenden Trennung.
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Für viele seiner Fans kam dieser Schritt aus heiterem Himmel, weshalb sie befürchteten, dass damit auch die Laufbahn der 22-jährigen Thüringer aus der Rennstadt Schleiz zu Ende sein könnte. «Ans Aufhören habe ich zu keinem Zeitpunkt einen Gedanken verschwendet», stellt Schmidt im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest. «Ich wollte mich allerdings vorerst auf meine Ausbildung konzentrieren und sehen, was sich mit Schule und Beruf vereinbaren lässt.» Beim leidenschaftlichen Sportler dauert es nicht lange bis es ihn wieder juckte. «Eine Woche vor dem alljährlichen Trainingslager in Frankreich habe ich Urlaub beantragt, weil ich unbedingt nach Val de Vienne fahren wollte. Nach meiner Ankunft hat es nicht lange gedauert, bis mir gesagt wurde, dass ein australischer Fahrer einen Beifahrer sucht. Bevor ich aber bei ihm eingestiegen bin, habe ich ihn einen Turn beobachtet. Ich wollte sehen, bei wem ich einsteige.»
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Nachdem die Zusammenarbeit mit Corey Turner, der dieses Jahr zusammen mit seinem Bruder Danyon erstmals die gesamte Seitenwagen-WM bestreitet, auf Anhieb bestens funktioniert hat, war man sich rasch handelseinig, dass Schmidt auch bei den beiden Läufen in Le Mans anstatt des verletzten Stammbeifahrer – er hatte sich am ersten Tag bei einem Unfall in Val de Vienne das linke Handgelenk gebrochen – im Gespann «turnen» wird.
Mit den Plätzen 13 und 11 bei 25 gemeldeten Teams und dem zwölften Rang in der Zwischenwertung konnte die Mannschaft mehr als zufrieden aus Frankreich abreisen. «Das Wochenende war ehrlich gesagt richtig gut – so eines, das man so schnell nicht vergisst. Es hat richtig Bock gemacht! Klar, die Technik hat uns gefühlt durchgehend auf die Probe gestellt und zwischendurch echt Nerven gekostet… aber genau das gehört ja irgendwie auch dazu.»
Ob Schmidt Mitte Mai in Kroatien abermals bei Corey Turner als «Ersatz» dabei sein wird, hängt nicht nur davon ob, ob dessen Bruder bereits wieder einsatzfähig ist. «Bis Freitagmittag sitze ich in der Schule, da kann ich nicht fehlen. Erst am Samstag könnte ich in Rijeka sein. Ich müsste also auf die freien Trainings verzichten. Zum Qualifying und den Rennen stünde ich bereit. Bis dahin vergeht ja noch etwas Zeit, mal sehen, was sich bis dahin ergibt.»
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