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Rückschlag für KTM Tech3: Maverick Vinales muss den Spanien-GP auslassen

Am 20. April gab das Tech3-Team bekannt, dass MotoGP-Ass Maverick Vinales in Jerez nicht dabei sein wird. Auch KTM-Testfahrer Pol Espargaro steht aufgrund einer Handverletzung nicht zur Verfügung.

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Der US-GP in Austin war für KTM-Tech3-Ass Maverick Vinales nach dem FP1 am Freitagvormittag schon wieder vorbei. Der Spanier litt unter Schmerzen und Kraftverlust in der linken Schulter, weshalb er am restlichen Rennwochenende nicht mehr teilnehmen konnte. Bei vorangegangenen Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich eine Schraube, die nach seiner Verletzung auf dem Sachsenring im letzten Jahr eingesetzt worden war, verschoben hatte. «Top Gun» reiste danach nach Europa zurück, um sich die Schraube operativ entfernen zu lassen.

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Sein Ziel war es, bei seinem Heim-GP, der am kommenden Wochenende in Jerez stattfindet, wieder am Start zu stehen. Am Montag gab sein Tech3-Team nun bekannt, dass Vinales auch den Spanien-GP auslassen muss. «Maverick Vinales wird den Großen Preis von Spanien verpassen, um seine Genesung fortzusetzen», hieß es in einem kurzen Statement. Da auch KTM-Testfahrer Pol Espargaro derzeit mit einer Handverletzung nicht zur Verfügung steht, wird das Tech3-Team in Jerez nur mit Enea Bastianini dabei sein.

«Es ist natürlich enttäuschend, dieses Wochenende in Jerez nicht an den Start zu gehen», sagte Vinales. «Das ist ein riesiges Ereignis für mich und das erste meiner Heimrennen in dieser Saison. Ich kenne meinen Körper jedoch gut, und im Moment hat es oberste Priorität, mich richtig zu erholen und sicherzustellen, dass ich für den Rest der Saison in bestmöglicher Verfassung zurückkehren kann. Alles entwickelt sich in die richtige Richtung, und das Ziel ist es, für Le Mans bereit zu sein.»

Vinales strebt Comeback in Le Mans an

Für Vinales bedeutet dies ein weiterer Rückschlag. Der 31-Jährige ist schlecht in die MotoGP-Saison 2026 gestartet. In Thailand und Brasilien konnte er noch keine Punkte einfahren. Sein Ziel ist es somit, in Le Mans zurückzukehren – der Frankreich-GP findet vom 8. bis 10. Mai statt.

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Auch für Tech3 ist der neuerliche Ausfall von Vinales bitter. Die Hoffnungen liegen nun auf Enea Bastianini. «La Bestia» konnte zuletzt in Austin starke Leistungen zeigen und die Ränge 3 und 6 einfahren.

Nicolas Goyon, Teammanager von Red Bull KTM Tech3: «Das Wichtigste für uns ist Mavericks Genesung. Die Rennpause hat ihm wertvolle Zeit verschafft, sich auf seine Rehabilitation zu konzentrieren. Es bedeutet hoffentlich, dass er nur dieses eine Rennen verpassen wird. Es sieht so aus, als wäre er auf dem besten Weg, in Le Mans zurückzukehren, was sehr positiv ist. Es ist auch bedauerlich, dass sich Pol, unser Ersatzfahrer, in dieser Zeit eine Verletzung zugezogen hat, denn wir kennen ihn gut und er wäre eine starke Verstärkung für das Team am Wochenende in Jerez gewesen. Da die Zeit vor dem Event begrenzt war, haben wir alle verfügbaren Optionen geprüft, aber letztendlich haben wir uns entschieden bei diesem Event mit einem Motorrad teilzunehmen.»

Günther Steiner, CEO von Red Bull KTM Tech3, fügte hinzu: «Ich wünsche mir solche Situationen nicht, aber irgendwie tauchen sie trotzdem immer wieder auf. Natürlich steckt da ein bisschen Ironie drin, aber die Realität ist, dass wir nicht so in Jerez ankommen wollten. Erst erholt sich Maverick, dann verletzt sich Pol an der Hand, und plötzlich ändert sich der Plan sehr schnell. Wir haben uns die Alternativen angesehen, aber wir müssen auch vernünftige Entscheidungen treffen, die für das Team und für das Gesamtprojekt richtig sind. Positiv ist, dass Enea nach Austin mit gutem Schwung in dieses Wochenende geht, und das gibt uns eine starke Basis, auf der wir aufbauen können, wenn wir in die europäische Etappe der Saison starten.»

«Es ist nie eine leichte Entscheidung, mit nur einem Motorrad anzutreten, aber in diesem Fall ist es die richtige», ergänzte KTM-Rennsportchef Pit Beirer. «Maverick muss die Zeit und den Raum gegeben werden, sich vollständig zu erholen, und leider hat Pols Verletzung die naheliegendste Ersatzoption zunichte gemacht. Gemeinsam mit Tech3 haben wir sorgfältig geprüft, was in Jerez möglich ist, aber wir müssen auch die Wettbewerbsfähigkeit und das Gesamtbild des Projekts im Blick behalten. Wir sind zuversichtlich, dass Maverick auf dem richtigen Weg ist, und ebenso ermutigt uns der Fortschritt, den Enea in Austin gezeigt hat.»

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