Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Mehr Motorrad
  4. /
  5. Endurance-WM
  6. /
  7. News
Werbung
BMW nach Le-Mans-Pleite: «Sehr stolz auf unsere Leistung»
BMW führte bei den 24 Stunden von Le Mans bis zum Morgen, verlor aber durch Defekte den Sieg. Es gab aber auch viele positive Aspekte: Die M1000RR war sehr effizient, die Fahrer und Crew fehlerfrei.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt



Werbung
Werbung
Der Auftakt der FIM Endurance World Championship 2026 (EWC) in Le Mans wurde für BMW zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Über weite Strecken dominierte das Werksteam mit der Nummer 37 das Rennen und lag bis in die Morgenstunden in Führung. Doch technische Probleme im letzten Renndrittel zerstörten die Siegchancen von Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal.
Werbung
Werbung
Die Werks-BMW stand lange in der Box und kehrte vier Minuten vor Schluss auf die Strecke zurück, um ein paar Punkte für das Gesamtklassement zu kassieren. Am Ende blieb nur Rang 12 in der EWC-Klasse. Dank der vollen Punkte bei den Zwischenmarken sowie der vier Punkte für Startplatz 2 ergab sich eine Ausbeute von immerhin 33 Zählern. Der Rückstand auf die siegreiche YART-Mannschaft beträgt aber bereits 30 Punkte. Dabei hatte alles nahezu perfekt begonnen: Im Qualifying fehlten lediglich 0,032 Sekunden zur Pole-Position von YART, im Rennen überzeugte BMW mit starker Pace, fehlerfreien Fahrern und einer ausgeklügelten Strategie. Besonders die Effizienz der M1000RR erwies sich als Schlüssel, um bei den Zwischenwertungen nach acht und 16 Stunden jeweils die Führung zu behaupten und wertvolle Bonuspunkte zu sichern. Sven Blusch beobachtete das Spektakel vor Ort Sven Blusch, Leiter BMW Motorrad Motorsport, zog trotz des enttäuschenden Ausgangs ein positives Fazit: «Trotz allem können wir sehr stolz auf unsere Leistung in Le Mans sein. Natürlich war es nicht das Ende, das wir uns erhofft hatten.» Vor allem die Fortschritte im Winter und die Performance bis zur 16-Stunden-Marke stimmten ihn zuversichtlich: «Wir haben uns in allen Bereichen verbessert – das haben wir bis zur 16. Stunde eindrucksvoll gezeigt. Unsere Effizienz hat sich gesteigert, alle drei Fahrer haben fehlerfrei gearbeitet, und auch die Boxenstopps liefen sehr gut.»
Werbung
Werbung
Die entscheidende Wende kam in den Morgenstunden, als mehrere technische Probleme auftraten und schließlich zu einem Sturz führten. Teammanager Werner Daemen erklärte: «Ich denke, wir hatten die beste Strategie beim Benzinverbrauch und sind kein Risiko eingegangen. Dann hatten wir am Morgen ein kleines technisches Problem. Dadurch kollidierte Michael mit einem anderen Fahrer und wir sind gestürzt.» In der Folge kämpfte das Team mit weiteren Schwierigkeiten, darunter ein Ölleck und zusätzliche Defekte.
Trotz der Rückschläge gelang es dem Team, das Rennen zu beenden und weitere Punkte zu sichern – ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf die Meisterschaft: «Wir sind umso stolzer, dass wir das Motorrad ins Ziel gebracht und wichtige Punkte geholt haben», so Blusch. Mehr als 10 Runden Vorsprung: BMW dominierte die Stockwertung Neben dem Werksteam überzeugten auch die BMW-Kundenteams auf ganzer Linie. ERC Endurance erreichte als bestplatziertes BMW-Team Rang 4, AutoRace Ube Racing belegte einen starken fünften Platz. Besonders herausragend war zudem der Auftritt von Champion-HERT powered by MRP, das nicht nur Gesamtrang 6 belegte, sondern die Superstock-Klasse mit mehr als zehn Runden Vorsprung dominierte.
Werbung
Werbung
Blusch lobte die Breite der BMW-Performance: «Wir sind sehr stolz auf das, was unsere Kundenteams erreicht haben. ERC zeigte ein extrem starkes Rennen, und AutoRace Ube lieferte bei seinem ersten Einsatz direkt eine Top-Leistung ab. Es ist absolut großartig, dass wir mit Champion-HERT die Superstock-Klasse gewonnen haben.» Für BMW richtet sich der Blick nun nach vorne: Trotz der verpassten Siegchance sieht man sich gut aufgestellt für den weiteren Saisonverlauf. «Jetzt beginnt die harte Arbeit für Spa. Der Kampf um die Weltmeisterschaft geht dort weiter», betonte Blusch. Auch Daemen bleibt kämpferisch: «Am Ende hatten wir als Team trotzdem ein sehr gutes Ergebnis. Jetzt geht es nach Spa, wo wir hoffentlich um den Sieg kämpfen können.»
Werbung
Werbung
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Endurance-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien