Mark Webber ist sich sicher: «Die Leute schalten wegen Max Verstappen ein»
Die Formel 1 tut gut daran, Max Verstappen an Bord zu halten, sagt Mark Webber. Er warnt: Der vierfache Weltmeister aus dem Red Bull Racing Team hat die Wahl, in welcher Serie er antreten will.
Natürlich, kein Fahrer ist grösser als die Formel 1, dennoch gibt es im GP-Zirkus immer wieder Athleten, die eine besondere Anziehungskraft auf die Zuschauer ausüben. Und Max Verstappen gehört definitiv dazu. Wenn der vierfache Champion in seinem Red Bull Racing-Fahrzeug Gas gibt, schaut die Welt zu. Und wo er auftritt, findet sich eine grosse Fangemeinde des Niederländers ein.
Das Beweist etwa der Einsatz des 71-fachen GP-Siegers beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Die Organisatoren dürfen sich freuen, denn die Wochenend-Eintrittskarten sind bereits ausverkauft, nur noch Tageskarten sind zu haben. Das gab es noch nie, melden die Veranstalter in den sozialen Medien.
Wichtiger Publikumsmagnet
Auch in der Formel 1 kommt Verstappen eine bedeutende Rolle zu, ist Mark Webber überzeugt. Der frühere GP-Pilot, der mittlerweile zum Management von McLaren-Pilot Oscar Piastri gehört, sagt im Gespräch mit den Kollegen von «RacingNews365.com» über den 28-jährigen Red Bull Racing-Star: «Wenn man den Sport als Ganzes betrachtet, braucht er genau solche Persönlichkeiten wie Verstappen. Wir brauchen diese Menschen. Die Leute schalten wegen Max Verstappen ein.»
Das sei den Verantwortlichen beim Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media auch bewusst, ist sich der Australier sicher. «Die Teams wissen das auch. Er ist wichtig. Es ist wirklich wichtig, dass wir Max im Sport halten, denn er spornt jeden Fahrer im Feld an, und genau darum geht es in der Formel 1. Man muss ständig angespornt werden», erklärt er.
Und Webber warnt: «Ich möchte natürlich, dass Max in der Formel 1 bleibt. Aber wenn die Anreize nachlassen – und damit will ich keineswegs behaupten, dass er die Motivation verliert – dann schwindet der Ansporn nach und nach.» Verstappen habe es verdient, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Und er sei auch in der Position, dies zu tun, stellt der 49-Jährige klar: «Er hat eine riesige Sammlung an Siegestrophäen, er hat Jahr für Jahr abgeliefert, und das gibt ihm die Möglichkeit, frei zu wählen.»
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