Moto3-Quali Sepang: Quiles brillierte, Malaysier Danish in Startreihe 1
In den Tropen zeigten die jungen Racer aus Südostasien auf, allen voran Hakim Danish aus Malaysia. Die Moto3-Pole in Sepang ging aber Spaniens Champion Maximo Quiles. Rammerstorfer auf Startplatz 25.
Als es in der kleinsten Hubraumklasse der Motorrad-WM in das zweite Qualifying ging, waren die Bedingungen tropen-typisch: 32 Grad Lufttemperatur und ein trockener, heißer Asphalt. Zuvor hatten sich vier Youngster aus dem Q1 unter die besten Moto3-Piloten gefahren. Adrian Cruces (CIP-KTM), Honda-Pilot Guido Pini, Yamanaka san (MSi) und Aspar-Rookie Marco Morelli gingen mit der Moto3-Elite in das Startplatz-Shootout.
Stark ins Q2 ging Honda-Pilot Joel Kelso. Der Aussie schaffte es als Erster unter die Marke von 2:11 min. In der zweiten fliegenden Runde wurde die Bestmarke von Matteo Bertelle verbessert: 2:10,844 min. Doch der spanische Red-Bull-KTM-Ajo zog nur wenig später vorbei. Alvaro Carpe vor Uriarte, Bertelle und Kelso, so die Reifenfolge nach den ersten Attacken.
Maximo Quiles kam später aber gewaltig
Während sich Local Hero Hakim Danish auf 6 und Honda-Asia-Hoffnung Veda Pratama auf Platz 8 fuhren, wechselte die Spitze jetzt an Intact-GP-Spitzenpilot David Almansa. Die Nummer 22 war nochmals 0,033 s schneller als Carpe. Auf Platz unterwegs – Maximo Quiles. Rund drei Zehntel fehlten dem frischen Moto3-Weltmeister zunächst auf Startplatz 1.
Doch der Aspar-Pilot hatte Reserven. Drei Minuten vor der Flagge gelang Quiles eine 2:10,396-min-Bestzeit, die gut genug war für die fünfte Pole-Position der noch jungen Karriere. Am Hinterrad des Champions schaffte es Brian Uriarte auf Platz 2. Unter dem Jubel der Fans gelang auch Hakim Danish eine Verbesserung. Als Dritter kam der Malaysier bis auf 0,133 s an Quiles heran.
In der letzten Runde war dann wieder David Almansa auf Bestzeitkurs. Doch der WM-Zweite übertrieb es, musste durchs Kiesbett und sich mit Startplatz 4 zufriedengeben. Alvaro Carpe (KTM-Ajo) und Matteo Bertelle (MTA) werden auf Platz 5 und 6 Aufstellung nehmen. Mit Veda Pratama auf Platz 8 schaffte ein weiterer Racer aus Südostasien ein gutes Q2.
Schlecht lief es im Sepang-Qualifying für den einzigen deutschsprachigen GP-Piloten Leo Rammerstorfer. Der Klassenneuling aus Österreich musste im Q1 unverschuldet durchs Kiesbett und konnte sich im Anschluss nur für Startplatz 25 qualifizieren.
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