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Fabio Di Giannantonio: Schwerstes Rennen der Karriere

Fabio Di Giannantonio holte sich in Thailand den Sieg in einen dramatischen Finale des Moto3-Rennens und hat mit 29 Punkten Rückstand auf den Führenden der Meisterschaft noch Chancen auf den Titel.

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In der 22. und letzten Runde des ersten Moto3-Rennens in Thailand war Fabio Di Giannantonio auf Kurs zu einem Podiumsplatz, allerdings nur zum dritten. In der letzten Kurve stürzte dann aber Enea Bastianini und räumte auch Marco Bezzecchi mit ab. Wenige Augenblicke später überquerte Di Giannantonio die Ziellinie als Erster vor Dalla Porta, Foggia und WM-Leader Jorge Martin.

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Der Sieg in Thailand war Di Giannantonios zweiter Sieg der Saison (nach Brünn) und auch der zweite seiner Karriere, während Jorge Martin als Vierter das Podium verpasste. Der Spanier baute seine Führung aber dennoch auf 26 Punkte vor Bezzecchi aus. Di Giannantonio rangiert nun auf Platz 3 der Meisterschaft, dicht hinter Bezzecchi.

"Das war das schwierigste Rennen meiner Karriere", sagte er. "Die Temperaturen waren extrem hoch und es war schwierig, sich aufrecht zu halten, während man gleichzeitig mit so vielen Fahrern um den Sieg kämpfte."

"Wir haben alles gegeben und ein äußerst wichtiges Rennen gewonnen, um unsere Meisterschaftshoffnungen aufrecht zu erhalten. Genießen wir diesen Erfolg, solange es geht, denn wir müssen für die drei restlichen Übersee-Rennen fit sein, wenn wir beim Saisonfinale in Valencia noch eine Titelchance haben wollen."

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Jorge Martin musste aufgrund einer schmerzhaften Verletzung an der Hand die Zähne zusammenbeißen und war am Ende umso erleichterter über Platz 4. Er erklärte, der Grand Prix von Thailand sei ein "verrücktes Wochenende" gewesen. "Ich fühlte mich auf dem Motorrad nicht ganz wohl, aber auch das, was mir im Mwedical Centre geschah, war völlig unerwartet."

Dort war er massiert worden, dabei wurde ein Nerv in der Hand eingeklemmt.

"Ich kann meine Hand wegen des Nervs immer noch nicht öffnen, also war es sehr, sehr schwierig, die Kupplung zu bedienen. Wir mussten einen speziellen Handschuh fabrizieren, damit ich die Gänge wechseln konnte. Er war ein Kunstwerk. Am Samstag hatte ich überlegt, nicht zu fahren und das Rennen auszulassen, aber dann sah ich ein paar Stürze und ich dachte ich sollte trotz Schmerzen fahren – und es lief gut."

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