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Jerez: Philipp Öttl stürzt, Martin mit Honda auf Pole

Honda-Pilot Jorge Martin wird am Sonntag von der Pole-Position in das vierte Moto3-Rennen der Saison 2017 gehen. Der deutsche Moto3-Pilot Philipp Öttl erlebte einen herben Rückschlag.

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Bei sonnigem Wetter und 20 Grad Lufttemperatur rückten die Moto3-Piloten in Jerez um 12:35 Uhr zur Zeitenjagd im Qualifying auf. Zu Beginn setzte sich Austin-Sieger Romano Fenati vor Darryn Binder und Jorge Martin an die Spitze. Auf Platz 4 folgte WM-Leader Joan Mir, der noch sechs Punkte Vorsprung auf seinen Honda-Kollegen Martin hat.

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Da Philipp Öttl die Streckenmarkierung überfuhr, wurde ihm diese Rundenzeit gestrichen. Der KTM-Pilot aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing lag somit nur auf dem 27. Platz der Zeitenliste. An der Spitze lag 25 Minuten vor Schluss weiter Fenati vor Binder, Mir, Canet und Wildcard-Pilot Vincente Perez auf der KTM der Reale Avintia Academy.

KTM-Pilot Marcos Ramirez schob sich auf 0,005 sec an Fenatis Bestzeit von 1:46,695 min heran. Damit lag Fenati jedoch noch über Jorge Martins Bestzeit aus dem FP3.

Honda-Pilot Martin aus dem Del Conca Gresini-Team schnappte sich mit 1:46,004 min Platz 1 und stellte damit einen neuen Rekord auf. Er unterbot die Pole-Zeit von Jack Miller 2014: 1:46,173 min. Nicolò Bulega aus dem Team Sky VR46 preschte auf Platz 2 nach vorne, lag aber ganze 0,651 sec hinter Martin. Dahinter folgten Canet und Fenati. Öttl lag auf Platz 16.

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In den entscheidenden letzten fünf Minuten stürzte Philipp Öttl in Kurve 4. Der Bayer lag noch im Kies, als die Streckenposten seine Maschine wieder aufrichteten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der KTM-Pilot nur den 17. Platz inne.

Romano Fenati kam auf 0,514 sec an die Bestzeit von Martin heran, hinter ihm folgten Mir, Bulega und Canet. Öttl nur noch auf Platz 19.

Mit seiner Fabelzeit von 1:46,004 min blieb Jorge Martin an der Spitze und sicherte sich die zweite Pole-Position seiner GP-Karriere nach dem Saisonauftakt in Katar.

0,437 sec hinter Martin reihte sich Aron Canet ein. Der Spanier lag damit vor Romano Fenati, der 0,514 sec verlor, Nicolò Bulega als besten KTM-Pilot, Marcos Ramirez (KTM), Niccolò Antonelli (KTM), Tatsuki Suzuki aus Paolo Simoncellis Moto3-Team, Andrea Migno (KTM) und WM-Leader Joan Mir, dessen schnellste Runde gestrichen wurde, da er die Streckenmarkierungen überfahren hat. Philipp Öttl wird am Sonntag nur von Platz 22 in das Moto3-Rennen gehen.

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