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Yamaha erwartet Moto3-Deal – für Motor und Chassis

Ab 2028 bekommt die Moto3-WM ein neues technisches Reglement und einen Einheitslieferanten für die Motorräder. Hintergrund ist, dass die Kosten massiv gesenkt werden.

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Bislang hat weder Yamaha die offizielle Zusage von Promoter Dorna als Lieferant der Moto3-Maschinen ab 2028 erhalten noch wurde den ebenfalls interessierten Herstellern KTM, Honda und CFMOTO eine Absage erteilt.

Doch niemand zweifelt mehr daran, dass die japanische Marke mit den drei Stimmgabeln im Logo den Zuschlag erhält.

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Aufgrund des langjährigen Konkurrenzkampfs zwischen KTM und Honda um die Moto3-Vorherrschaft gerieten die Kosten immer mehr aus den Fugen. Dieses Jahr kostet ein Rolling-Chassis 100.000 Euro, die Leasinggebühren für die sechs Motoren pro Fahrer pro Jahr bezahlt zu einem Großteil die Dorna.

Ein Team in der Moto3-WM braucht derzeit pro Saison 200.000 Euro für zwei Bikes, hinzu kommen 20.000 Euro für die Beteiligung an den Motoren und Ersatzteilkosten in der Größenordnung 120.000 bis 250.000 Euro. Grob gesagt lässt sich das 1,5-Millionen-Budget dritteln in Kosten für das Personal, Reisen/Logistik sowie Material.

Da sich an den Personal- und Logistikkosten kaum etwas sparen lässt, werden die Materialkosten in Angriff genommen.

Neben KTM und Honda haben sich der chinesische Hersteller CFMOTO sowie Yamaha an der Ausschreibung beteiligt. Die Vorgaben sind: Der zukünftige Einheitsausrüster muss ein komplettes Bike mit Prototypenchassis und Zweizylinder-Viertaktmotor mit 500 bis maximal 700 ccm liefern. Um die Kosten in Grenzen zu halten, kommt nur ein getunter Serienmotor als Antrieb in Frage. Eine Gewichtsobergrenze für das Bike wurde ebenso definiert wie die Mindestleistung. Der Kostendeckel für das Rolling-Chassis liegt unter 50.000 Euro – also weniger als die Hälfte wie heute.

Es gibt keine verschiedenen Ausschreibungen für die Lieferung des Motors und des Chassis’, wie teilweise im MotoGP-Paddock kolportiert wird.

Yamaha entschied sich bei seinem Angebot an die Dorna für eine Rennmaschine mit dem Aggregat der R7, dieses Motorrad kommt in der Frauen- und ab nächstes Jahr auch in der neuen Sportbike-WM zum Einsatz. Der flüssigkeitsgekühlte Reihenzweizylindermotor hat 689 ccm, vier Ventile pro Zylinder und zwei obenliegende Nockenwellen.

Derzeit arbeitet Yamaha am Racing-Kit für die Sportbike-WM, die dort ab 2026 eingesetzten Maschinen werden eine Evolution der R7 der Frauen-WM sein. Durch ein deutlich besseres Verhältnis aus Leistung (angestrebt sind 90 PS) und Gewicht wird das zukünftige Moto3-Bike aber wesentlich schlagkräftiger.

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"Wir haben nur einen Motor, der den Vorgaben entspricht", erklärte Yamaha-Rennchef Paolo Pavesio im Exklusiv-Interview von SPEEDWEEK.com. "Die Vorgabe war nie, ob wir einen Motor liefern können, sondern eine Maschine. Unser Ziel ist ein Motorrad zu bauen, das es bislang noch nicht gibt, basierend auf einem Motor, den es gibt. Für uns ist das eine Investition in den Sport. Die Entscheidung der Dorna ist korrekt, Moto3 ist heute zu teuer."

Die Ausschreibung für die neuen Moto3-Bikes umfasst neben der Weltmeisterschaft auch deren Unterbau JuniorGP. In Nachwuchsserien wie dem Red Bull Rookies Cup, Asia Talent Cup, European Talent Cup oder Northern Talent Cup werden weiterhin die heutigen Moto3-Bikes mit 250-ccm-Einzylinder-Viertaktmotor verwendet.

Denkbar ist, dass die neuen Moto3-Bikes ab 2028 oder 2029 auch in nationalen Meisterschaften zum Einsatz kommen, wenn entsprechende Nachfrage besteht.

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