Spanier bejubeln Moto3-Qualifying in Jerez: Quiles vor fünf Landsleuten!
Das Wetter meinte es gut mit den Moto3-Youngstern. In Jerez jubelten die Spanier über die Pole-Position von WM-Leader Maximo Quiles (CFMOTO). Stark: Intact-Pilot David Munoz fuhr beim Comeback auf P2.
Kaum hatten Piloten der MotoGP ihre Prototypen nach einem nassen Qualifying zurück in die Boxen gebracht, ging über dem Circuito außerhalb von Jerez der Himmel auf. Mit Hilfe der Sonne trocknete der Kurs zügig und so wurden für das Shootout der kleinsten Hubraumkategorie erstmals Slicks aufgezogen.
Um kurz nach 13 Uhr enterten die 18 schnellsten Moto3-Vertreter die legendäre Rennstrecke, um die besten Startplätze für das vierte GP-Rennen des Jahres auszufahren. Zuvor hatten sich Q1 vier weitere Youngster ins Spiel gebracht: Neben Ruche Moodley und Joel Kelso zogen die beiden Rookies Hakim Danish und Veda Pradama die nachträglichen Q2-Eintrittskarten. Nicht planmäßig war die erste der beiden Quali-Sitzungen für die Hoffnung der deutschsprachigen Motorrad-Fans. Leo Rammerstorfer stürzte kurz vor Schluss. Damit muss der Österreicher beim Jerez-GP von ganz hinten losfahren.
Zur Freude der spanischen XL-Fangemeinde waren bereits am Vortag Maximo Quiles und Rückkehrer David Munoz auf 1 und 2 des Zeittrainings ins Q2 eingezogen. Aus der ersten fliegenden Runde kehrte Intact-GP-Pilot David Almansa zurück. Nachdem kurzzeitig Honda-Asia-Rookie Pratama P1 übernommen hatte, sprang David Munoz ganz nach oben auf der Zeitenliste. Dann fiel der zuletzt lange verletzte Pilot aus Sevilla wieder zurück, die Nummer 64 hatte die Streckenbegrenzung zu oft überfahren. WM-Leader Maximo Quiles brauchte länger, um in Fahrt zu kommen. Erst Mitte der Session tauchte der Spanier auf Rang 3 auf.
Der 18-Jährige hatte weitere Reserven. Mit sechs Minuten auf der Uhr ging die Nummer 28 in Führung, 0,154 sec vor Honda-Pilot Adrian Fernandez.
In den letzten drei Minuten pressten die Piloten noch einmal alles aus ihren 250er-Einzylindern. Mit frischem Hinterreifen stritt sich eine ganze Horde von Spaniern um die Pole: Munoz, Carpe, Fernandez, Quiles und David Almansa.
Zunächst steigerte sich Munoz auf eine 1:44,4 min – doch auch darauf hatte Quiles eine Antwort. Mit einer 1:44,070 min flog der Schützling wieder auf Platz 1. Munoz verteidigte Platz 2 vor Alavaro Carpe und Joel Esteban, auch weil Adrian Fernandez in seiner letzten Runde zu Boden ging.
Mit dem besten Rookie Brian Uriarte auf Platz 5 und Fernandez auf 6 gingen die ersten beiden Startreihen an spanische Piloten. Auf Platz 8, der zweite Rückkehrer aus Intact-Lager um Peter Öttl, David Almansa.
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