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Mervyn White gesteht, dass es nach Todesstürzen die Öffentlichkeit meidet
Nach der TT ist das North West 200 das wichtigste Straßenrennen im internationalen Rennkalender. Mervyn White erinnert sich in einem Podcast an einige Tragödien, die er als Rennleiter erleben musste.
Road-Racing
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Im Jahr 1929 wurde zwischen den Städten Portstewart, Coleraine und Portrush im District Causeway Coast and Glens zum ersten Mal ein Straßenrennen organisiert, an dem mittlerweile nicht nur die besten Road Racer aus aller Welt teilnehmen, sondern das auch alljährlich zehntausende Fans an die pittoreske Küste im Nordosten Nordirlands lockt. Im Vorjahr verfolgten an den drei Tagen nahezu 180.000 Zuseher die neun Rennen entlang der 14,436 Kilometer langen Strecke.
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Nordirlands größte Veranstaltung, die dieses Jahr zwischen 6. und 9. Mai anberaumt ist, sah nicht nur viele denkwürdige Ereignisse wie 1992 den Fünffach-Sieg von Phillip McCallen, der nun für BBC Sport NI als Experte im Einsatz ist, oder das «tote» Rennen 1977 in der 350 ccm-Klasse als Tony Rutter und Ray Cullough ex aequo über den Zielstrich preschten. Das Rennen an der Atlantikküste forderte aber auch so manch prominentes Opfer. Das Jahr 1979 geht als das tragischste in die Geschichte des Events ein. Tom Herron, der es sich nicht nehmen ließ, trotz schmerzhafter Daumenverletzung an den Start zu gehen, stürzte in der letzten Kurve des letzten Rennens tödlich. Davor hatte bereits Brian Hamilton bei seiner Premiere auf dem Dreieckkurs einen Massensturz nicht überlebt. Fast ein halbes Jahr später erlag der beim Publikum ungemein beliebte Frank Kennedy den Verletzungen, die er sich beim NW200 zugezogen hatte. Im Jahr darauf starb ein weiteres Mitglied der «Armoy Armada», ein nach dem kleinen Ort Armoy benannten Quartett, das aus den Brüdern Joe und Jim Dunlop, Frank Kennedy und Mervyn Robinson bestand. Robinson, der auch ein Schwager Dunlops war, wurde die schnelle Rechtskurve Mather's Cross – später wurde sie durch eine Schikane entschärft – zum Verhängnis. Weitere zwei Jahre später starb mit John Newbold ein weiterer Grand-Prix-Sieger und 1999 musste Donny Robinson sein Comeback mit dem Leben bezahlen.
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Für die Offiziellen ist jedes Rennen eine nervliche Gratwanderung, vor allem für den verantwortlichen Rennleiter, der nie weiß, was ihn nach einem Zwischenfall, der die rote Flagge erfordert, erwartet. «Jedes Mal, wenn ich den Startbereich verlasse, weiß ich nicht, wie die Lage sein wird, wenn ich am Unfallort ankomme», lässt der Veranstaltungsleiter Mervyn White gegenüber Stephen Watson von BBC Sport NI im «BBC Bikes Podcast» tief blicken.
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Nachdem er 2001 Billy Nutt als Rennleiter abgelöst hatte, gab es mit dem damals mit 15 Siegen erfolgreichsten North-West-200-Teilnehmer Robert Dunlop, Mark Young, Mark Buckley, Simon Andrews und dem aufstrebenden Talent Malachi Mitchell-Thomas fünf tödliche Unfälle. «Das trifft einen wie ein Schlag und zwei, drei Wochen lang möchte ich nirgendwo hingehen. Das fordert seinen Tribut und ich fühle mich danach verloren.»
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