Maximo Quiles feierte in Ungarn seinen zweiten Moto3-Saisonsieg und setzte er sich um hauchdünne 0,018 Sekunden durch. Mit dem Sieg machte weitere Punkte auf WM-Leader Jose Antonio Rueda gut.
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Von der Pole-Position ins Moto3-Rennen gegangen, wirkte Maximo Quiles beim Grand Prix von Ungarn im Balaton Park zunächst souverän. Doch nach zehn Runden sah es so aus, als würde sein zweiter Sieg der Saison in weite Ferne rücken. Der Spanier rutschte bis auf die vierte Position zurück. "Nachdem ich von der Linie abkam, hatte ich nicht mehr so viel Grip am Hinterrad. Mein Gefühl war nicht mehr so gut. Doch die Reifen aller Fahrer bauten ab. Die Bedingungen waren also für alle gleich", erklärte Quiles nach dem Rennen im Balaton Park. Mit großem Kampfgeist arbeitete er sich wieder nach vorne und setzte in der letzten Runde zum entscheidenden Angriff an. Das Duell mit Valentin Perrone endete im Fotofinish – mit nur 0,018 Sekunden Vorsprung. "Es war ein richtig gutes Rennen. Mein Renntempo war richtig gut. Ich war den anderen ein kleines bisschen voraus. Das ist gut. Die letzte Runde war sehr schön", so Quiles.
Dass er die Boxentafel erst kurz vor Schluss sah, verlieh dem Finale zusätzliche Dramatik: "Ich konzentrierte mich rundenlang voll und ganz darauf, Perrone wieder einzuholen. Zum Glück sah ich meine Boxentafel, als mir die letzte Runde angezeigt wurde. Ich sagte mir, dass ich ein Manöver vorbereiten werde, hatte aber noch keine richtige Strategie. Ich überlegte mir, dass Kurve 5 die richtige Stelle ist. In den finalen drei Kurven kam ich etwas von der Linie ab. Er war stark und ich wusste, dass er es probieren wird. Deshalb ließ ich ihn vorbei, um besser beschleunigen zu können." Im direkten Zweikampf wurde es körperlich, die Ellbogen wurden ausgefahren. "Ich mache so etwas nur ungern, aber er machte es auch. In der letzten Runde ist es okay", sagte Quiles, der sich am Ende durchsetzen konnte. Mit seinem zweiten Saisonerfolg nach Mugello sammelte Quiles erneut wichtige Punkte im WM-Kampf. Er liegt nun als Dritter 86 Zähler hinter Spitzenreiter Jose Antonio Rueda. "Wir müssen versuchen, so weiterzumachen und es Rennen für Rennen anzugehen. Wenn ich so weitermache, dann komme ich näher. Dann wird sich zeigen, ob ich in den finalen Rennen Chancen habe. Wir werden versuchen, zu kämpfen!" In zwei Wochen gastiert die Motorrad-WM in Barcelona und reist danach nach Misano, bevor die Überseerennen folgen. "Ich mag es, auf neuen Strecken zu fahren, denn dann haben alle die gleichen Voraussetzungen. So können wir einen größeren Unterschied ausmachen. Ich freue mich auf die Rennen in Asien. Die Strecken sind für viele Fahrer neu", schaut Quiles vorfreudig auf das finale Saisondrittel.
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