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«Wieder Schmetterlinge im Bauch»: Loris Capirossi als MotoGP-Legende geehrt

Loris Capirossi, dreifacher Weltmeister und heute Teil der Sicherheitskommission, wurde in Misano von Carmelo Ezpeleta als MotoGP-Legende geehrt. Der Italiener widmete die Auszeichnung seiner Familie.

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Der San Marino-GP ist zugleich das Heimevent für einen der größten Namen des italienischen Motorradrennsports: Loris Capirossi – der mit seiner Familie in der Nähe von Imola und damit eine Stunde entfernt von Misano lebt. Wie bereits auf SPEEDWEEK.com angekündigt, stand der Italiener am Samstag im Mittelpunkt. Von MotoGP-Mastermind Carmelo Ezpeleta wurde der 29-fache GP-Sieger, der in seiner 20-jährigen Karriere 99 Podestplätze herausfuhr, für seine Rennsportverdienste offiziell zur MotoGP-Legende ernannt.

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Carmelo Ezpeleta, CEO der MotoGP-Gruppe, zeigte sich selbst sichtlich bewegt bei der Übergabe der Ehrenmedaille. «Für mich ist es eine außergewöhnlich persönliche Sache und ein großer Moment, Loris zu ehren. Ich hatte das große Glück, seine gesamte Karriere live zu erleben – von seinem ersten WM-Rennen in Jarama bis heute in seiner Rolle als wichtiger Teil der Verbesserung der Sicherheitsstandards innerhalb der MotoGP. Loris ist mehr als ein großartiger Fahrer – er ist Teil der MotoGP-Familie und ein fantastischer Charakter.»

Capirossi, 36 Jahre nach seinem ersten WM-Titel als Frischling in der 125er-WM, zeigte sich überwältigt: «Was für ein Moment – ich hätte mir das nie erträumt und jetzt diese Ehrung zu erhalten, ist ein besonders emotionaler Moment. Ich möchte mich bedanken – bei allen, die hier anwesend sind, denn es sind die Menschen, die MotoGP ausmachen und die ich seit so vielen Jahren erleben und schätzen darf.»

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«Capirex», der bis heute der jüngste (17!) Motorrad-Weltmeister ist, weiter: «Sie alle haben mich unterstützt, immer. Mir ist es auch wichtig, mich bei den Herstellern zu bedanken. Bei Honda – sie haben mir vertraut und meine ersten Titel ermöglicht. Bei Aprilia, die mir ihre fantastische 250er gegeben haben, und bei Yamaha für meinen Sieg in der 500er-Klasse. Dazu die großartige Chance, mit Ducati in der MotoGP zu gewinnen und mit der Desmosedici um die WM zu kämpfen. Nicht zu vergessen Suzuki. Mit ihnen durfte ich mein letztes Podium in der MotoGP feiern.»

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Mit feuchten Augen nahm der Italiener die Ehrung entgegen: «Ich möchte diese Auszeichnung meiner Familie widmen. Mein Papa, meine Mama, mein Bruder, meine Frau und mein Sohn – sind das Wichtigste. Nur mit einer starken Familie ist eine solche Karriere überhaupt möglich.»

Dann wandte sich die MotoGP-Legende noch einmal an Weggefährte Carmelo Ezpeleta: «Wie besonders all das für mich ist, zeigt sich an meinen Gefühlen. In all den Jahren als Rennfahrer begannen zwei Stunden vor dem Start die Schmetterlinge in meinem Bauch zu fliegen – und heute Morgen hatte ich genau dieses Gefühl wieder.»

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