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Franco Morbidelli: «Rossi? Wäre schöne Geschichte»

Franco Morbidelli sprach einen Tag nach Bekanntwerden seiner Vertragsverlängerung mit Petronas Yamaha SRT über seine Ziele, Valentino Rossi als möglichen Teamkollegen und den MotoGP-Auftakt 2020 in Jerez.

MotoGP

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Am Montag wurde offiziell bestätigt, dass Franco Morbidelli noch bis einschließlich 2022 auf einer Petronas-Yamaha sitzen wird. Der WM-Zehnte von 2019, der im Vorjahr vier Mal aus der ersten Startreihe losfuhr und in 19 Rennen vier Mal auf Platz 5 und insgesamt sieben Mal in den Top-6 landete, kann sich somit voll und ganz auf die verkürzte Saison 2020 konzentrieren.

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Der Italiener betonte aber auch: "Es ist einfach so, dass wir uns als Team sehr gut fühlen. Es wäre also schwierig vorstellbar gewesen, nicht gemeinsam weiterzumachen. Ich habe mir nie Sorgen gemacht, weil es im Grunde so gut wie erledigt war. Ich war also nie nervös und ich wäre es auch jetzt nicht, wenn es noch nicht erledigt wäre. Aber klar, wenn ein fast abgeschlossener Vertrag dann auch unterschrieben wurde, ist es noch besser." Verhandlungen mit anderen Rennställen habe es dagegen nie gegeben, versicherte der Moto2-Weltmeister von 2017.

Was hat sich Morbidelli, der beim Katar-Test als Gesamtzweiter nur 0,033 Sekunden langsamer als sein Markenkollege Maverick Viñales war, zum Ziel gesetzt? "Das Ziel für diese Saison ist, die Ergebnisse zu verbessern, die ich im Vorjahr geschafft habe. 2019 war besser als mein erstes MotoGP-Jahr und ich hoffe, dass dieses Jahr besser als das vorherige wird. Was ich sagen kann: Ich habe im Winter und jetzt nach dem Lockdown höllisch gearbeitet, um beim Neustart an den Rhythmus anzuknüpfen, den ich in den Tests hatte. Ich werde es versuchen, ich kann aber nicht sagen, welche Platzierungen am Ende rauskommen werden. Ich kann nur sagen, dass ich um Podestplätze kämpfen will und hart dafür gearbeitet habe. Ich kann aber nicht sagen, ob ich es schaffen werde. Ich habe das Motorrad und das Team hinter mir, ich habe alles, was man braucht. Wir werden sehen, ob ich gut genug bin."

Im Gegensatz zu Viñales, Rossi und Quartararo steuert Morbidelli aber nicht eine Factory-M1, sondern eine A-spec. Wird das auch in den kommenden Jahren so bleiben? "Das kann ich nicht sagen, weil wir es noch nicht wissen", erwiderte Franky.

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Apropos Rossi: Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, aber aller Voraussicht nach wird der neunfache Weltmeister bei Petronas ab 2021 der Teamkollege seines Schützlings aus der VR46-Riders-Academy. "Ich habe gehört, dass Petronas mit einem speziellen Fahrer spricht. Sollte er kommen, wäre ich glücklich. Aber solange es nicht feststeht, kann ich nicht zu viel darüber sagen", schmunzelte Morbidelli, der sich dann aber doch noch entlocken ließ: "Es würde sich großartig anfühlen und wäre für mich einfach eine sehr schöne Geschichte. Denn Vale ist die Person, von der ich sehr viel gelernt habe. Ein Großteil der Dinge, die ich über den Motorradsport – und nicht nur darüber – weiß, habe ich von ihm gelernt."

Zurück zur Gegenwart: In Jerez fühlt sich der 25-jährige Italiener wohl. Im Vorjahr stand er auf dem nach Ángel Nieto benannten Circuit auch erstmals in seiner MotoGP-Karriere in der ersten Startreihe. "Ich lag zu Beginn des Rennens auf dem zweiten Platz, ich sah die Nummer 1 vor mir, bis ich Probleme bekam. Es war das erste Rennen, in dem ich gemerkt habe, dass die Nummer 1 gar nicht so unerreichbar ist. Wenn ich mich heute sehe und vor einem Jahr, dann glaube ich, dass ich jetzt als Fahrer ein bisschen besser bin. Wir werden sehen, was ich an diesem Wochenende zeigen kann."

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