Game over nach Marquez-Kollision: Marco Bezzecchi ist raus aus dem WM-Kampf
Der MotoGP-Sprint-Samstag begann für Marco Bezzecchi mit der Pole-Position und endete mit Kratzern und dem WM-Aus. Der Aprilia-Werksfahrer hat eine deutlich andere Sicht als Weltmeister Marc Marquez.
Am Samstagmittag hatte Aprilia-Werksfahrer Marco Bezzecchi den Rundenrekord eingesackt und der in Katar kleineren
Nach dem Start in Führung musste das Rennen nach dem heftigen Abflug von Bezzecchis Kumpel Pecco Bagnaia unterbrochen werden. Start Nummer 2 wurde zur Schlüsselaktion, denn nun war es Marquez, der von Position 2 besser wegkam und in den ersten Runden den Ton angab.
Die entscheidende Situation noch vor Mitte des Sprints wird noch lange an den MotoGP-Stammtischen für rege Unterhaltungen sorgen. Marco Bezzecchi setzte Marquez unter Druck. Als der Spanier in Kurve 1 etwas zu weit ging, stach der Aprilia sofort innen durch – und lag kurze Zeit später am Boden. Denn Marquez hatte nicht weniger konsequent wieder nach innen gezogen. Dass Marquez in der Situation sitzen blieb, hatte große Auswirkungen auf Rennen und WM-Tabelle.
Marco Bezzecchi zeigte sich nach dem WM-Aus als Sportsmann und erschien, wenn auch zermürbt, zum Gespräch mit den Medien. Der Bericht des Italieners blieb frei von Schimpftiraden, lieferte dennoch eine klare Botschaft: «Jetzt kann ich es nicht ändern, es ist entschieden. Und von außen wurden auch entschieden. Das muss ich akzeptieren. Ich war innen, habe Marc außen nicht gesehen – und eine Sekunde später lag ich auf der Straße. So etwas kann passieren.»
Konfrontiert mit der
Bezzecchi zum Sprint bis zu seinem Ausfall: «Der erste Start war sehr gut, alles lief bestens. Aber beim zweiten Start hatte ich einen kleinen Wheelie und habe etwas verloren. Dennoch lief auch dieses Rennen sehr gut – bis eben zu dem Aus. Ob ich gewonnen hätte, das ist nicht zu beantworten, aber ich war sicher in der Lage, um den Sieg zu kämpfen.»
Und mit Blick auf den GP-Sonntag: «Ich werde versuchen, nur das Beste des Samstags mitzunehmen und es bestmöglich für das lange Rennen zu nutzen. Mehr kann ich jetzt nicht mehr tun», so Bezzecchi am Abend in Katar. Der WM-Zug ist abgefahren – nachdem Marco Bezzecchi in Brasilien die WM-Führung übernommen und acht Events Chef der MotoGP war, bleibt die Weltmeisterschaft weiterhin ein Traum.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




