Losail, Qualifying 1: Pedro Acosta souverän, Ersatzpilot Dixon überraschte
Nur acht MotoGP-Piloten kämpften im ersten Losail-Qualifying um den Q2-Einzug. KTM-Frontmann Pedro Acosta wurde seiner WM-Position gerecht und zog hinter Fermin Aldeguer weiter. Stark, Jake Dixon.
Das erste Qualifying der MotoGP in Losail brachte eine Premiere: Erstmals in der Saison 2026 war KTM-Werksfahrer Pedro Acosta Teilnehmer des Q1. Mehr als Platz 14 war für den WM-Vierten Acosta im wichtigen Zeittraining nicht drin. Entsprechend ging der RC16-Pilot als Favorit in die 15-minütige Session.
Zuversichtlich ging ebenfalls Rückkehrer Fermin Aldeguer auf die 5,3 km Wüstenrennstrecke. Der jüngste MotoGP-Pilot hatte das Q2 als Elfter um lediglich 0,038 s verpasst. Mit im Q1 ebenfalls Honda-Werksfahrer Luca Marini und Tech3-Pilot Vinales, der 2025 als Zweiter beim Großen Preis von Katar abgewunken wurde. Bemerkenswert: Nach der Absage von Yamaha Racing waren im Q1 in Losail lediglich acht Athleten auf der Strecke – die besten zwei erhalten die Freigabe für das folgende zweite Qualifying.
Stürmisch legte Gresini-Pilot Fermin Aldeguer los. Der Nachbar von Pedro Acosta aus Murcia setzte sich nach der ersten fliegenden Runde an die Spitze, wurde aber erst von Teamkollege Lecuona, dann wenig überraschend von KTM-Pilot Pedro Acosta abgelöst. Während Aldeguers Zeit wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung gestrichen wurde, gelang Honda-Rookie Moreira die dritte Zeit.
Aldeguer nutzte Runde 2, um sich an Lecuona vorbei wieder ins Q2 zu fahren, doch Pedro Acosta war nicht in Reichweite. Der KTM-Pilot baute seine Führung im Q1 auf 0,320 Sekunden aus. Für eine frühe Überraschung sorgte Honda-Ersatzpilot Dixon. Zur Halbzeit des Q1 lag der Brite mit nur 0,598 s Rückstand als Fünfter vor Morbidelli, Honda-Stammfahrer Marini und Maverick Vinales.
Fünf Minuten vor Schluss gingen die Piloten für den letzten Versuch auf den Losail-Circuit – zwei weitere fliegende Runden, um sich nachträglich ins Q2 zu fahren. Fermin Aldeguer attackierte und schaffte es, die Marke von Acosta zu unterbieten – 1:50,876 min. Doch Acosta konterte in seiner letzten Runde, lag auf Bestzeitenkurs. Bis zur Linie verlor der WM-Vierte aber 0,2 s. Das Weiterkommen war aber nicht in Gefahr. Platz 3 und 4 gingen an die Italiener Morbidelli (VR46) und Marini (Honda HRC).
Stark, Jake Dixon. Der Engländer schaffte es auf Platz 7. und lag nur ein Zehntel hinter Stammpilot Moreira, der von 16 losfahren wird. Von ganz hinten in die beiden Rennen in Losail geht Tech3-Pilot Vinales. Der Spanier war 0,848 s langsamer als Aldeguer.
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