Honda-Pilot Joan Mir verrät Setup-Geheimnis: «Deshalb sind wir schnell!»
Der schnellste Mann fuhr am MotoGP-Freitag in Le Mans eine Honda, auch Joan Mir war vorne mit dabei. Der Spanier verriet, weshalb er und Zarco schnell waren, während zwei andere strauchelten.
Lokalheld Johann Zarco als Schnellster im Zeittraining in Le Mans, Werkspilot Joan Mir auf dem fünften Platz: Zwei Fahrer, die sich auf einer Honda souverän für das Q2 am Samstag des Frankreich-Events qualifizieren konnten. Doch das bedeute nicht, dass die Strecke an der Sartre der RC321V besonders liege – diese Meinung vertritt jedenfalls Joan Mir. Denn: «Zwei Honda waren heute schnell, Johann und ich», meinte er. Für den Mallorquiner habe Honda in der Vorwoche Basisarbeit geleistet, von der man beim Auftakt des Frankreich-Events profitieren könne. Im Anschluss an das Rennwochenende in Jerez hatten an gleicher Stelle Testfahrten stattgefunden. «Wir arbeiten mit dem, was wir bei den Tests herausgefunden haben. Wir verwenden diese Dinge auch hier und für mich funktionieren sie.»
Offenbar jedoch nicht für alle Piloten auf einer Honda. Zarco-Stallgefährte und Rookie Diogo Moreira wurde im Zeittraining nur auf Rang 19 geführt und auch Routinier Luca Marini kam mit Rang 16 nicht einmal in die Nähe einer direkten Q2-Qualifikation.
Joan Mir: «Das Gefühl für das Vorderrad ist in Le Mans besonders wichtig»
Mir und Zarco hätten Vorteile gegenüber den beiden Markengefährten im auf der französischen Strecke wichtigsten Bereich: «Das Gefühl für das Vorderrad ist hier in Le Mans besonders wichtig und deshalb sind wir schnell! Dieses Gefühl zu bekommen ist schwer, deshalb gibt es hier häufiger Stürze.» Die Verbesserungen bei der Honda basieren auf einer besseren Abstimmung: «Wir haben bei den Tests in Jerez keine neuen Teile ausprobiert. Wir haben stattdessen verstanden, in welche Richtung wir das Motorrad weiterentwickeln müssen, und das ist es, was uns auch in Le Mans hilft.»
Doch auch die Bedingungen helfen den Piloten der japanischen V4-Rakete: «Dort, wo es wenig Grip gibt, haben wir die meisten Probleme. In Le Mans ist das Grip-Niveau aber sehr hoch und das kommt uns entgegen. Johann Zarco hat außerdem den Vorteil, dass er selbst Franzose ist. Das gibt ihm eine Extra-Portion Motivation!»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach