Jack Miller (Pramac Yamaha): In Brünn zurück in der harten Realität?
Nach einem Top-10-Ergebnis in Ungarn, ist MotoGP-Routinier Jack Miller motiviert, um in Brünn erneut eine gute Leistung zu zeigen. Weshalb auch Pramac-Teammanager Gino Borsoi Optimismus versprüht.
Im Grand Prix in Ungarn fuhr Jack Miller als Achter über die Ziellinie. Der Pramac-Yamaha-Pilot entkam dem Startcrash und war einer der Nutznießer der Situation. Mit der M1 zeigte er auf dem Balaton Park Circuit eine solide Leistung.
An diesem Wochenende geht es mit dem Großen Preis von Tschechien in Brünn weiter. Letztes Jahr belegte er im Grand Prix auf dem Automotodrom Brno den zehnten Platz.
«Ich freue mich auf Brünn. Es ist eine Strecke, auf der ich in der Vergangenheit erfolgreich war, und wir hatten dort letztes Jahr ein wirklich starkes Rennen», meinte «Jackass» vor dem Tschechien-GP. «Die letzten Wochen verliefen gut. Es war schön, nach Balaton eine kurze Pause einzulegen, sich auf das Konditionstraining zu konzentrieren und sich auf diesen Endspurt vor der Sommerpause vorzubereiten.»
Miller hatte, wie seine Yamaha-Kollegen, bei den letzten Rennwochenenden ein besseres Gefühl mit der M1. Die harte Arbeit des japanischen Herstellers trägt langsam Früchte. Von der Spitze ist man allerdings noch weit entfernt. «Die Ergebnisse der letzten Rennen entwickeln sich in die richtige Richtung, und das ist für uns alle ermutigend», betonte Miller. «Das Ziel ist nun einfach, diesen Fortschritt voranzutreiben, uns weiter zu verbessern und das Beste aus diesem für uns sicherlich wieder wichtigen Wochenende herauszuholen.»
Gino Borsoi: Verbesserungen bei Chassis und Elektronik
Auch Pramac-Teammanager Gino Borsoi sieht vor dem Rennwochenende in Brünn die Fortschritte beim Yamaha-V4-Projekt. «Brünn ist eine fantastische Rennstrecke und meiner Meinung nach eine der schönsten Pisten im gesamten MotoGP-Kalender», so der Italiener. «Die Motorleistung wird hier weiterhin ein wichtiger Faktor sein, insbesondere auf einigen der längeren Beschleunigungssektionen, aber dank der Fortschritte, die wir beim Chassis und bei der Elektronik gemacht haben, sind wir in einer viel besseren Ausgangslage als noch zu Beginn der Saison. Ermutigend ist, dass wir uns in den letzten Rennen kontinuierlich den Punkten genähert und den Rückstand auf die Fahrer, die um die Top-10 kämpfen, verringert haben. Dieser Trend ist wichtiger als jedes einzelne Ergebnis. Brünn wird ein weiterer Maßstab sein, um zu messen, wie sehr sich das Gesamtpaket im Vergleich zum Jahresbeginn verbessert hat. Wir wissen, dass noch Arbeit vor uns liegt, aber der von Yamaha eingeschlagene Weg ist der richtige, und wir sind zuversichtlich, dass wir uns weiter vorwärtsbewegen können.»
Auf der schnellen Rennstrecke in Brünn wird es für Jack Miller allerdings schwierig werden, ein weiteres Top-10-Ergebnis zu erzielen. Denn Motorleistung und Performance bei der Beschleunigung zählen derzeit nicht zu den Stärken der Yamaha M1.
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