KTM-Ass Acosta nach weiterem GP-Podium: «Die Motivation lässt nicht nach!»
Bis zum Grand Prix am Sonntag verlief das MotoGP-Wochenende in Misano für Pedro Acosta unbefriedigend. Nach dem Warm-Up fand der KTM-Werkspilot die richtige Ansprache und fuhr im Rennen aufs Podium.
«Nach dem Warm-up war ich wütend!» Worte, die Petra Acosta im Rahmen der Podiumszeremonie des Grand Prix von San Marino ins TV-Mikrofon sprach und die seinen Gemütszustand vorher am Sonntagvormittag beschrieb. Im Rennen war das KTM-Ass als Dritter über die Ziellinie am Misano World Circuit gefahren und errang damit einen Podiumsplatz, der sich im Verlauf des Wochenendes noch nicht abgezeichnet hatte.
Bei der Aufwärmübung am Vormittag reichte es nur zu Rang 8: «Danach habe ich alle angefeuert und zu Boss Pit Beirer gesagt: Wenn du mir das Motorrad so hinstellst, wie ich es brauche, dann können wir etwas erreichen» Im Sonntagsrennen zeigten sich der Racer aus Murcia und sein Arbeitsgerät in verbesserter Form und war wie schon in Aragon wild entschlossen auf dem Vormarsch.
Vom siebten Startplatz fuhr der 22-Jährige schon nach der ersten Runde auf Rang 4 über die Zielgerade. Im zweiten und dritten Umlauf lieferte er sich einen heißen Zweikampf mit Alex Marquez, letztlich mit dem besseren Ende für den Gresini-Piloten. In dessen Schlepptau arbeitete sich Acosta an Jorge Martin heran und zu Rennhalbzeit an diesem vorbei - das Manöver, das bei Rennende den dritten Platz bedeutete. Im vorherigen Verlauf des Rennwochenendes war der Moto2-Weltmeister von 2023 in keiner Einheit besser platziert als auf Rang 6, dennoch: «Die Motivation lässt nicht nach!»
Im Gegensatz zu den vorherigen Einheiten war der Spanier im Grand Prix auch mit seinem Arbeitsgerät im Einklang und fuhr die zweitschnellste Rennrunde, vor den vor ihm platzierten Marc und Alex Marquez: «Ich war schnell und das Motorrad war auch schnell. In schnellen Kurven fehlt uns noch etwas, aber wir müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn es ist uns gelungen, dass Event noch für uns zu drehen.»
Der Podiumsrang bedeutete für Pedro Acosta die Übernahme des fünften Gesamtranges in der WM-Wertung. Mit 209 Punkten liegt der Athlet nun sechs Zähler vor dem verletzten Trackhouse-Pilot Ai Ogura und 14 Punkte hinter VR46-Mann Fabio Di Giannantonio.
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