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Marc Márquez: Warum Rossi schwer zu schlagen ist

Der Titelkampf 2016 verspricht puren Nervenkitzel, denn Marc Márquez, Jorge Lorenzo und Valentino Rossi sind sich derzeit nahezu ebenbürtig. Márquez weiß, warum es gegen die Yamaha-Stars schwierig wird.

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Marc Márquez punktete 2016 bisher in jedem Rennen, auch wenn er nach seinem Sturz in Le Mans nur drei Zähler sichern konnte. Die Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi gingen jedoch beide schon zweimal leer aus. Lorenzo liegt derzeit zehn Punkte hinter Márquez, Rossi fehlen 22 Zähler auf den Spanier.

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Nachdem Marc Márquez durch seine sechs Rennstürze 2015 nicht mehr um den Titel kämpfen konnte, geht er in diesem Jahr mit einer viel bedachteren Taktik ans Werk. Es ist eine Überraschung, dass ausgerechnet Draufgänger Márquez bisher der konstanteste der Top-Fahrer ist. Er hat dazugelernt und wägt die Chance und Risiken nun sorgfältiger gegeneinander ab. Doch dem 23-Jährigen ist bewusst, dass ihm im Titelkampf 2016 nicht nur die Unterlegenheit der Honda, sondern auch die Stärke seiner Gegner zu schaffen machen wird.

Wer ist auf der Strecke schwerer zu besiegen: Rossi oder Lorenzo? "Das hängt davon ab... Auf der Strecke ist Lorenzo wirklich, wirklich schnell, wenn er seinen Tag hat. Er ist stärker als Valentino. Für mich ist Lorenzo schneller, aber Valentino hat viel Erfahrung. Er weiß, wie er aus jeder Situation Profit schlagen kann", betont Márquez.

"Rossi ist schwer zu schlagen, wenn er ein schnelles Rennen hat. Auch wenn er nicht der schnellste Mann des Wochenendes ist, kann er sich in diese Position bringen. Er ist sehr konstant", weiß der Spanier.

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Nach dem emotionalen Barcelona-GP zeigten Rossi und Márquez sportliche und menschliche Größe, als sie sich zum ersten Mal seit dem Sepang-Clash 2015 die Hand reichten. Ist die Rivalität nun offiziell beendet? "Für mich existierst zwischen allen Fahrern eine Rivalität", erklärte Márquez gegenüber "Red Bull". "Auf der Strecke willst du deinen Teamkollegen, deine Freunde – und die Jungs der anderen Teams schlagen. Am Ende müssen alle Fahrer eine professionelle Beziehung zueinander haben, denn wir gehen auf der Strecke große Risiken ein. Ich habe schon nach dem Rennen in Valencia gesagt, dass meine Hand da ist. Die Reaktion kam spät, aber sie kam. Das ist das Wichtigste. Ich habe kein Problem."

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