Marc Marquez: Rundenmarathon in Aragon als Einstimmung auf Silverstone-GP
Strategie von Marc Marquez ist es auch, in der Sommerpause auf zwei Rädern in Bewegung zu sein. Zuletzt war der MotoGP-Weltmeister mit seinem Trainingsgerät aus Bologna im MotorLand Aragon zu sehen.
Weniger als eine Woche vor dem Beginn des britischen GP – Startschuss ist diesmal ein großes MotoGP-Event im Zentrum von London – und dem Ende der gut dreiwöchigen Sommerpause befinden sich die meisten Athleten der Königsklasse im Ausklang der Ferien. Ausnahmen bilden die verletzten Piloten Marco Bezzecchi,
Zur Kategorie «nicht komplett fit» zählt sich selbst Marc Marquez. Der Ducati-Werksfahrer beschreibt die Rennen in der Königsklasse weiterhin als Wettfahrten gegen sich selbst – selbst dann, wenn er auf winkligen Kursen in Ungarn und Deutschland souverän triumphierte. Die jüngsten Verletzungen, die sich der Champion beim Sprint in Le Mans zugezogen hatte, stehen dabei nicht im Zentrum. Entscheidend ist das Gefühl in Marquez' lädierter rechter Schulter.
Um die Bewegungsabläufe auf dem Motorrad weiter zu trainieren, ging es vor dem England-GP noch einmal auf die bestens vertraute Rennstrecke im MotorLand Aragon. Entsprechend dem FIM-Regelwerk ging es nicht mit der Desmosedici, sondern mit dem käuflichen Supersportler Panigale V2S auf die Piste. Bemerkenswert ist durchaus, dass der Weltmeister zu Trainingszwecken meist den kleinen Twin bevorzugt. Mit den deutlich stärkeren Panigale-Superbikes verbringt «MM93» privat so gut wie keine Zeit.
Runden mit Junioren, Bruder Alex und MotoGP-Aufsteiger Alonso
Bei dem eintägigen Event in Aragonien, dem übernächsten Austragungsort der MotoGP, wurde eine kurze Streckenvariante genutzt. Marc Marquez war nicht allein auf dem Kurs. Neben etlichen Nachwuchspiloten traf Marquez auch auf Weltmeister-Kollege David Alonso. Der in Spanien lebende Kolumbianer stellt sich der Herausforderung MotoGP – 2027 sitzt Alonso auf einer Honda.
Marc Marquez, der den Trainingstag unter blauem Himmel auch nutzte, um mit dem Nachwuchs Runden zu drehen, überstand die Physioeinheit mit 120 PS ohne Schrammen. Bruder Alex Marquez wich seinem großen Bruder auch beim Training in Aragon nicht von der Seite. Der Nicht-Werksfahrer trat wie gewohnt in Blau an – aber mit einem kreischenden Yamaha-Production-Renner. Offizielle Bilder vom Fremdfahren des Vize-Weltmeisters wurden nicht veröffentlicht.
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