Marc Márquez zu Gresini? Quartararo zeigt Verständnis
Für Fabio Quartararo und das Yamaha-Werksteam war der Freitag beim MotoGP-Event in Misano ein weiterer ernüchternder Tag. Doch auch wichtige Testarbeit hielt ihn von einer besseren Performance ab.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Nach dem siebten Platz beim MotoGP-Rennen in Barcelona, der sich für Fabio Quartararo in der aktuellen Situation fast wie ein Podestplatz anfühlen musste, gelang am Freitag auf dem Misano World Circuit erneut kein großer Schritt in Richtung der Spitze. Der Franzose kam im wichtigen Zeittraining, welches ausschlaggebend für das Qualifying ist, nicht über Position 13 hinaus. In seiner schnellsten Runde verlor er acht Zehntelsekunden auf Marco Bezzecchi, der für das Ducati-Team von Valentino Rossi Platz 1 sicherte.
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"Wir haben zweimal etwas mit der Aerodynamik getestet, ein neues Set-Up und im Bezug auf die Rundenzeiten, habe ich nicht wirklich erwartet, besser zu sein", fasste Quartararo zusammen. "Ich habe diese Zeit erwartet, leider habe ich die ‚track limits‘ vor der letzten Kurve überfahren. Wenn man jedoch so sehr am Limit fährt, kann dies passieren." Der MotoGP-Weltmeister von 2021 fügte fast gelangweilt hinzu: "Am Nachmittag fehlte uns leider ein Run, denn wir haben die neue Aerodynamik ausprobiert. Leider haben wir Zeit verloren, um noch etwas am Bike auszuprobieren, aber die Ingenieure wollten leider die Aero nochmal testen."
Wird Fabio mit den neuen Aerodynamik-Teilen weiterarbeiten? "Nein", antwortete der Franzose ohne zu zögern. "Es hat nicht funktioniert und das Gefühl auf dem Bike ist total anders. Ich glaube, es könnte mal eine Option werden, aber dafür benötigen wir viel Zeit zum testen. Die Verkleidung ist viel größer im Vergleich zu der alten, dadurch verlieren wir Leistung, noch mehr als wir sowieso schon verlieren."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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"Wir haben an diesem Tag einen Schritt nach vorne gemacht, aber leider haben wir uns deshalb nicht auf das Wochenende konzentriert und den Einzug in Q2 verpasst", weiß der Yamaha-Werksfahrer. "Wenn wir es am Samstag auch nicht in Q2 schaffen, dann wird es ein weiteres schlechtes Rennen für uns."
Ein großes Thema beim Misano-GP ist der mögliche Wechsel von MotoGP-Superstar Marc Márquez zum Gresini-Ducati-Team. Hätte Fabio mit so einem Wechsel gerechnet? "Ich habe noch nie darüber nachgedacht, aber ich kann ihn verstehen. Ich werde nicht mehr ins Detail gehen, aber es wird sicher spaßig, ihn dort zu sehen", schmunzelte der Yamaha-Pilot. Glaubst er, dass der Wechsel zu Ducati stattfinden wird? "Ich weiß es nicht, denn ich bin nicht in seinem Kopf. Er muss das entscheiden"
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