Pecco Bagnaia: Kein böses Wort gegen Aldeguer – Blick nach vorne gerichtet
Nach seinem Crash im MotoGP-Sprint in Katar meldete sich Pecco Bagnaia zu Wort. Trotz Knochenbrüchen bleibt der Ducati-Pilot positiv. «Wir hatten viel zu lange mit Frustration zu kämpfen!»
Pecco Bagnaia zeigte beim Großen Preis von Katar ein starkes Wochenende. Auf einer seiner Lieblingsstrecken hatte er mit seiner Ducati Desmosedici seit langer Zeit endlich wieder ein gutes Gefühl – in den Trainingssessions und im Qualifying war er bei den schnellsten Fahrern dabei.
Dann folgte am Samstag die Katastrophe im MotoGP-Sprint, wo er in der ersten Runde auf Position 5 liegend von Markenkollege Fermin Aldeguer abgeräumt wurde. Bagnaia erlitt bei dem Crash zwei Frakturen an seinem rechten Fuß und mehrere Prellungen am gesamten Körper. Noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde er nach Italien ausgeflogen, wo er operiert wird.
Mittlerweile meldete sich Bagnaia auf Social Media zu Wort. «Es fühlt sich seltsam an, das zu sagen, aber Katar war für mich tatsächlich eines der besten Wochenenden der Saison. Leider läuft es manchmal nicht so, wie man es sich wünscht, egal wie sehr man sich auch bemüht, das Blatt zu wenden – dagegen kann man nichts tun», so der zweifache MotoGP-Weltmeister. «Es tut mir wirklich leid, aber ich möchte das Positive aus diesem Wochenende mitnehmen, denn wir hatten viel zu lange mit Frustration zu kämpfen. Vielen Dank an euch alle für eure Nachrichten. Mir geht es gut.» In Richtung von Unfallverursacher Fermin Aldeguer gab es kein böses Wort.
Pecco Bagnaia: Erster Aprilia-Test in Gefahr
Mit dem folgenschweren Sturz in Katar wurde Pecco womöglich die Chance genommen, das gemeinsame Karriere-Kapitel mit Ducati mit Erfolgserlebnissen auf der Rennstrecke zu beenden. Ob der 29-Jährige in zwei Wochen in Portimao und beim Saisonfinale in Valencia dabei sein wird können, ist derzeit ungewiss. Auch sein erster Test mit der 850er-Aprilia am 1. Dezember ist in Gefahr.
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