Vor São Paulo-GP: Strafen für fünf Fahrer, so gehen sie heute ins Rennen
Gleich fünf Formel-1-Piloten müssen vor dem São Paulo-GP Strafversetzungen verkraften, darunter die Weltmeister Hamilton und Verstappen. Wir sagen, wie die Startaufstellung in Brasilien aussieht.
Nach einem turbulenten 7. November, mit einer Quali, die zweieinhalb Stunden dauerte, und vielen Zwischenfällen steht fest: Pole-Position für McLaren-Fahrer Lando Norris, die dritten in Folge in Brasilien.
Weiter hinten jedoch folgen zahlreiche Fragezeichen, denn schon ab dem Quali-Zweitplatzierten George Russell beginnen die Strafversetzungen. Daher der Reihe nach.
Der englische Mercedes-Fahrer musste einen neuen Verbrenner einbauen lassen, das heisst: fünf Ränge zurück. Russell daher nicht auf P2, wie nach der Quali, sondern auf P7.
Neben Pole-Mann Norris wird also sein Weltmeister-Nachfolger Kimi Antonelli ins Rennen gehen, dahinter die Überraschungen des Abschlusstrainings – Liam Lawson (Racing Bulls) und Nico Hülkenberg (Audi) in Startreihe 2.
Es folgen Isack Hadjar (Red Bull Racing) und Oliver Bearman im Haas, danach obiger Russell auf P7 vor Fernando Alonso auf Rang 8, die beste Quali-Platzierung eines Aston Martin-Honda in dieser Saison.
Die Top-Ten werden komplettiert von Alex Albon im Williams und von Oscar Piastr im McLaren. Hinter dem GP-Debütanten Rafael Câmara auf P11 folgen Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Carlos Sainz (Williams), dann geht es weiter mit den Strafversetzten.
Charles Leclerc, Viertschnellster in der Quali, muss um zehn Ränge zurück, daher P14. Hinter dem Monegassen werden sich aufstellen: Colapinto, Gasly, Stroll, Bottas und Bortoleto.
Es folgen die zwei Weltmeister mit Strafen, also Lewis Hamilton und Max Verstappen. Hamilton zu Beginn mit einer 10-Ränge-zurück-Strafe, wie Leclerc, aber nach dem erneuten Motorproblem im dritten Training gibt’s eine komplett neue Antriebseinheit, unterm Strich sind das 65 Ränge zurück.
Weil Lewis Hamilton an Q2 teilgenommen hat, Max Verstappen aber nicht, startet der Brite einen Rang vor dem Niederländer (der an sich um 30 Plätze zurück muss).
Ganz am Schluss des Feldes: der Mexikaner Sergio Pérez im Cadillac. Er hat zwar ebenfalls 30 Ränge zurück, wie Max, doch Verstappen war in Q1 der schnellere Mann, daher steht «Checo» ganz hinten.
Dies alles kann sich noch ändern, falls sich ein Rennstall dazu entschliessen sollte, einen Fahrer aus der Boxengasse starten zu lassen.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






