Johann Zarco (Honda) fürchtete sich vor einem dunklen MotoGP-Schatten
LCR-Honda-Pilot Johann Zarco meisterte den Wüstensprint in Katar und kam als Fünfter ins Ziel. Der Franzose berichtete von einem super Start, einem guten Rennen und einem furchterregenden Schatten.
Nach einem starken Qualifying ging Johann Zarco von Position 7 in das erste kurze Rennen in Katar – und war damit einmal mehr die mit Abstand bestimmende Kraft im Honda-Lager. Abgewunken wurde der routinierte, aber stets hochmotivierte Racer aus Cannes auf Platz 5. Zarco war sich der Geschenke bewusst, konnte aber dennoch selbstbewusst von seinem Auftritt sprechen.
«Platz 5 ist ein sehr schönes Ergebnis, auch wenn ich einige Plätze durch Stürze anderer gewonnen habe», so Zarco und sprach damit vom
Zarco weiter: «Ich habe sicherlich auch profitiert von dem Abbruch. Es hat mir geholfen, denn der erste Start war nicht so gut, der zweite dagegen sehr, sehr gut. Ich bin auch froh, dass es mir gelungen ist, wieder hochkonzentriert neu zu starten. Ich hatte kurz
«Ich habe dann auch erwogen, «Diggia» für Platz 3 anzugreifen, aber ich wollte auf keinen Fall einen Fehler machen», schilderte der 36-Jährige. Dann wurde es spannend. «Raul hat mich dann in Kurve 12 überholt, dabei musste ich das Bike aufrichten. Direkt danach sah ich einen dunklen Schatten – ich dachte kurz, gleich wird ein anderer Pilot über mich fliegen. Es war Acosta, doch er war weiter weg, als ich dachte, und er hatte alles unter Kontrolle. Nach diesem Schreck mit dem Schatten habe ich etwas Zeit verloren, konnte aber die Position halten. Ich bin happy, fürchte aber, es wird schwer, dort zu fahren, wenn es über die doppelte Distanz geht.»
Der Ausblick auf den Großen Preis bereitet dem lange verletzten Honda-Piloten noch kein gutes Gefühl. «In den ersten Runden mit frischen Reifen ist mein Tempo sehr hoch, gut genug, um in den Top 5 zu fahren. Doch der Speed frisst sehr viel Energie, der Hinterreifen wird zu sehr beansprucht und noch habe ich keine Idee, wie das im GP funktionieren soll.»
Vor dem drittletzten GP-Rennen der Saison rangiert der Altmeister, bedingt durch das lange Aus, auf dem aussichtslosen 17. Tabellenrang. Zarco liegt neun Punkte hinter Franco Morbidelli, 22 Punkte hinter Teamkollege Moreira und 23 Zähler hinter Landsmann Fabio
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