KTM-Ass Pedro Acosta (6.) ärgert sich: «Der Crash hat Zeit gekostet!»
Für Red-Bull-KTM-Aushängeschild Pedro Acosta startete das Misano-Wochenende mit Platz 6 im MotoGP-Zeittraining nach Plan. Der Spanier hatte dennoch einiges zu erzählen.
Die MotoGP-WM erlebte am Freitagnachmittag in Misano eine kleine Sensation, indem sich Pol Espargaro auf der KTM des Tech3-Teams sensationell als Neunter direkt fürs Q2 anmeldete. Dadurch ging die Leistung von KTM-Speerspitze Pedro Acosta fast ein wenig unter. Der Spanier fand als Sechster ebenfalls ohne Komplikationen den Weg in die zweite Quali-Session am Samstag.
Acosta, der im Finish der Session auch kurz an der Spitze lag, fehlten am Ende 0,344 Sekunden auf die Bestzeit von Aprilia-Ass Marco Bezzecchi. «Die KTM funktioniert hier nicht exzellent, aber auch nicht furchtbar», stellte Acosta trocken fest. «Der Crash am Vormittag hat uns ein wenig Zeit gekostet. Aber ich bin recht happy, die Pace war dann ganz gut – auch das Gefühl mit dem Reifen. Eine richtig gute Zeitenjagd ist mir aber nicht gelungen – das ist halt nicht unsere Stärke. P6 ist nicht so weit weg von der Spitze. 1:30,4 min war meine Quali-Zeit von 2025.»
Probleme mit der Elektronik
Dann enthüllte Pedro zu seinem Fehler im FP1 am Vormittag: «Ich hatte ein paar Probleme, es ging um die Elektronik. Es kam überraschend, weil ich auf der einen Runde nicht wirklich voll Druck gemacht habe, daher war ich überrascht. Ich hatte zuletzt auch an den Rennwochenenden Stürze in den Sessions und habe dann keine so katastrophalen Rennen am Sonntag gezeigt.»
In Richtung der Rennen am Samstag und Sonntag sagte Pedro: «Ich muss morgen den Medium-Reifen probieren. Zum Beispiel Alex Marquez ist damit wirklich gute Zeiten gefahren, Bezzecchi fuhr damit 1:30,9. Am Samstag sollten wir daher auch diesen Reifen probieren. Aber der weiche Reifen wäre auch keine schlechte Lösung.»
Dann ging Pedro Acosta auch noch auf die Änderungen an seiner RC16 für Misano ein: «Beispielsweise sind wir in Aragon mit einem sehr kurzen Bike gefahren, hier war das Bike jetzt sehr lang. Normalerweise bin ich kein Fahrer, der zwischen den Rennen derart radikale Änderungen durchführt. Aber das Bike hat sich verbessert, der Plan scheint funktioniert zu haben.»
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