Pedro Acosta enthüllt: «Einer der stolzesten Tage meines Lebens»
Emotionales Großkino ist die sogenannte Heroes Ebene des KTM-Museums in Mattighofen. Jetzt wurde die Ruhmeshalle um Doppelweltmeister Pedro Acosta erweitert. Der MotoGP-Star enthüllte sich selbst.
Während auch außerhalb Roms noch die Nachbeben der VR46-Teampräsentation zu spüren waren und Aprilia sich in Mailand auf die Inszenierung zur 2026er-Saison vorbereitete, hatten KTM-Werksfahrer Pedro Acosta die Heroes Ebene der KTM Motohall betreten. So nennen die Motorradbauer aus Oberösterreich ihre Ruhmeshalle, in der die herausragendsten Athleten der KTM-Rennsportgeschichte dauerhaft geehrt werden.
Den Einzug in die Rennsport-Hall-of-Fame des Innviertels hat nun auch Pedro Acosta gefunden. Der Spanier war Ehrengast der Museums-Veranstaltung in Mattighofen und in Begleitung von Rennsportchef Pit Beirer.
Vor geladenen Gäste, KTM-begeisterten Kunden und Mitarbeitern enthüllte der junge Spanier sein Grand-Prix-Ebenbild. Die Kuratoren der Motohall legen größten Wert auf Authentizität. Die Figurine Acosta entspricht in allen Details und Abmessungen mitsamt Ausrüstung dem Vorbild aus Murcia.
Verdient hat sich der 21-Jährige die Auszeichnung mit einem Stammplatz im Markentempel der Österreich mit einer einzigartigen Karriere – die bereits 2021 im Premierenjahr als GP-Fahrer mit dem Titel in der Moto3 gekrönt wurde. Nach dem Umstieg in die Moto2 benötigte Acosta dann zwei Anläufe, um das Kunststück 2023 in der mittleren WM-Kategorie zu wiederholen. Zwei WM-Titel und 16 Grand-Prix-Siege in drei Jahren, so die Bilanz des KTM-Eigengewächses – die Acosta vom Red Bull Rookies bis in die Königsklasse des Sports führte.
Pedro Acosta hat prominente Nachbarn in der Heroes Ebene. Neben Pol Espargaro, der weiterhin als Testfahrer für Acosta und Red Bull KTM Factory Racing aktiv ist, verkörpern auch Mika Kallio oder Casey Stoner, der den ersten GP-Sieg auf Asphalt für KTM holte, die rennsportlastige Philosophie des Unternehmens – nicht zu vergessen die zahlreichen Helden der für KTM prägenden Offroad-Welt.
Pedro Acosta, der auch abseits seiner RC16 vor Energie strotzend nur selten zu beruhigen ist, zeigte sich bei der Enthüllung sichtlich gerührt. «Es ist einer der stolzesten Tage meines Lebens. Es erinnert mich daran, was wir zusammen bereits erlebt haben, und natürlich an die großartigen Erfolge. Hier mit den Großen des Sports, auch neben meinen Kollegen Pol oder Mika, einen Platz zu bekommen, das bedeutet mir wirklich etwas. Sicher ist: Immer wenn ich in Mattighofen bin, werde ich mich in der Moto-Hall besuchen.»
Nach der offiziellen Präsentation seiner Mannschaft als Teamkollege von Brad Binder sowie den beiden Tech3-Assen Maverick Vinales und Enea Bastianini am 27. Januar geht es für Acosta zum wichtigen Test nach Sepang. Die erste Ausfahrt mit der 2026er-RC16 erfolgt am 3. Februar.
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