Nico Hülkenberg/Audi in Monza: Wieso Rennchef McNish an WM-Punkten zweifelt
Normalerweise sprühen Teamchefs, Sportdirektoren und Rennfahrer nur so vor Optimismus, wenn es zum nächsten Rennwochenende geht. Allan McNish, der Chef von Nico Hülkenberg, tickt da anders.
Allan McNish, Renndirektor des Formel-1-Teams von Audi, hat sich als Langstreckenfahrer viel Respekt erarbeitet. Der heute 56-jährige Schotte gewann Klassiker wie Le Mans und Sebring, und er stellte für Toyota als Test-, dann als GP-Pilot die Weichen zum F1-Abenteuer.
McNish ist nicht dafür bekannt, die Dinge schönzureden, und daher schlägt der Brite vor dem Traditions-GP von Monza eher leise Töne an. Allan holt aus: «Wir haben in Zandvoort ein gutes Tempo gezeigt und zum vierten Mal in Folge Punkte erobert, was ermutigend ist, auch wenn es immer Raum für Verbesserungen gibt.»
«Monza ist immer ein besonderer Ort für Rennen, mit so viel Geschichte auf und rund um die Rennstrecke. Dieses Wochenende wird für uns allerdings eine andere Herausforderung sein, auf einem Streckenlayout, das es schwierig machen könnte, die Punkteserie der letzten Rennen fortzusetzen. Unser Fokus wird auf der Umsetzung liegen und darauf, das Beste aus dem zu machen, was wir haben.»
Nico Hülkenberg ist in Monza 2013 mit Sauber und 2019 mit Renault jeweils Fünfter geworden. Der 39-jährige Deutsche sagt: «Der Sonntag in Zandvoort verlief für uns erneut zufriedenstellend. Wir haben mit P8 erneut Punkte geholt und – was ebenso wichtig ist – bestätigt, dass wir uns als Team in die richtige Richtung bewegen. Das Ziel ist nun, dieses Leistungsniveau auch in den nächsten Rennen beizubehalten.»
«Ich finde es immer wieder schön, in Monza zu sein – eine der echten Klassiker-Strecken mit so vielen leidenschaftlichen Tifosi und ein Ort, an dem man das Fahren eines Formel-1-Wagens wirklich geniesst. Das Mittelfeld liegt nach wie vor unglaublich dicht beieinander, daher liegt der Fokus darauf, ein weiteres solides Wochenende hinzulegen und zu sehen, wo wir dann stehen.»
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